Kurswechsel beim BSW? Wagenknecht stellt Zusammenarbeit mit AfD nicht grundsätzlich in Frage
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Kurswechsel beim BSW? Wagenknecht stellt Zusammenarbeit mit AfD nicht grundsätzlich in Frage

Anhören ( 1 min )
Kurswechsel beim BSW? Wagenknecht stellt Zusammenarbeit mit AfD nicht grundsätzlich in Frage
Kurswechsel beim BSW? Wagenknecht stellt Zusammenarbeit mit AfD nicht grundsätzlich in Frage
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht stellt vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern eine Zusammenarbeit mit CDU und SPD in Frage und öffnet damit die Debatte über mögliche Mehrheiten unter Einbezug der AfD. Dies berichtet die Bild-Zeitung.

Demnach sollen BSW-Kandidaten in beiden Bundesländern eine Unterstützung von CDU und SPD ablehnen. Wagenknecht sagte der Zeitung: «Mit einer Stimme für das BSW wird die Brandmauer abgewählt.» Ziel ihrer Partei sei ein unabhängiger Ministerpräsident, «der mit wechselnden Mehrheiten regiert – ohne Parteien auszugrenzen». Zuvor hatte Apollo News berichtet, Wagenknecht schliesse die Unterstützung einer AfD-Minderheitsregierung nicht aus.

Clemens Bilan/EPA/Keystone
BSW-Co-Vorsitzende Sahra Wagenknecht an einer Medienkonferenz in Berlin
Clemens Bilan/EPA/Keystone

Nach gegenwärtigen Umfragen liegt die AfD in Sachsen-Anhalt bei 42 Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern bei 36 Prozent. CDU, SPD, Grüne und Linke haben bislang erklärt, nicht mit der Partei zusammenzuarbeiten. Das BSW wird in den Umfragen bei rund 5 Prozent gesehen. Sollte die Partei den Einzug in die Landtage schaffen, könnte sie bei der Bildung parlamentarischer Mehrheiten eine wichtige Rolle spielen.

Auch die AfD schliesst Gespräche nicht grundsätzlich aus. Ein Sprecher von AfD-Chefin Alice Weidel sagte der Bild: «Komplett ausschliessen möchten wir keine Option, die dazu führen könnte, eine tragfähige Regierung zu bilden.» Der AfD-Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, äusserte allerdings Zweifel, ob das BSW die 5-Prozent-Hürde überwinden werde. Falls dies gelinge, sei seine Partei «natürlich gesprächsbereit». Zugleich forderte er vom BSW eine klare Positionierung zur AfD.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.