Der Mann, um den es geht, starb an einem kalten Januarmorgen 1995 in Zürich. Er war 87, herzkrank, auf dem Weg in die Vereinigten Staaten zu einer Operation, als ihn kurz nach der Landung in Kloten der Infarkt niederwarf. Ein Helikopter brachte ihn ins Spital. Dort starb er. Ein leiser Tod, fern der Heimat. Ein Tod, der fast niemandem auffiel. Und doch war der Tote, dessen Leichnam wenige Tage später unter strenger Bewachung nach Teheran zurückgeflogen wurde, der erste Premierminister der Islamischen Republik Iran. Ein frommer Muslim. Ein Absolvent der Pariser École centrale. Ein Thermodynamiker, der das 20. Jahrhundert besser verstanden hatte als die meisten Theologen seiner Zeit. Sei ...