Die AfD bleibt stärkste politische Kraft in Deutschland. Die Partei erreicht unverändert 27 Prozent und verteidigt damit ihren Vorsprung vor der Union. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL Deutschland und NTV hervor. CDU und CSU legen im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu und kommen auf 22 Prozent.
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Unverändert bleiben die Werte der übrigen im Bundestag vertretenen Parteien. Die Grünen erreichen 15 Prozent, die SPD 12 Prozent und die Linke 11 Prozent. Die FDP verliert einen Prozentpunkt und fällt mit 4 Prozent unter die Schwelle für den Einzug in den Bundestag. Das Bündnis Sahra Wagenknecht bewegt sich weiterhin knapp oberhalb der statistischen Fehlertoleranz. Jeder vierte Befragte gab an, nicht wählen zu wollen oder noch unentschlossen zu sein.
Die Umfrage zeigt jedoch auch Grenzen des gegenwärtigen AfD-Höhenflugs auf. Beim sogenannten Wählerpotenzial, also der Frage, welche Partei grundsätzlich für eine Stimmabgabe infrage kommt, liegen andere Parteien deutlich vor der AfD. So können sich 46 Prozent der Befragten vorstellen, die SPD zu wählen. Die Union kommt auf 45 Prozent, die Grünen auf 39 Prozent. Für die Linke liegt das Potenzial bei 30 Prozent, für die FDP bei 29 Prozent.
Die AfD erreicht in dieser Kategorie 28 Prozent. Das bedeutet, dass die Partei ihre möglichen Wähler bereits weitgehend ausschöpft und im Vergleich zu ihren Konkurrenten über geringere Mobilisierungsreserven verfügt. Von denjenigen, die zurzeit keine AfD wählen würden, könnten sich nur 8 Prozent grundsätzlich einen Wechsel zu der Partei vorstellen.