Eine SRG-Umfrage zeigt ein Patt bei der Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» und eine knappe Zustimmung zu den Änderungen des Zivildienstgesetzes. Dies geht aus der Erhebung des Forschungsinstituts GfS Bern hervor.
Demnach würden derzeit 47 Prozent der Stimmberechtigten die Nachhaltigkeitsinitiative annehmen, während ebenfalls 47 Prozent sie ablehnen. Die Vorlage verlangt eine Begrenzung der ständigen Wohnbevölkerung auf maximal zehn Millionen Menschen. Besonders hoch ist die Zustimmung im Umfeld der SVP. Anhänger linker Parteien lehnen die Initiative hingegen deutlich ab.
Gian Ehrenzeller/Keystone
Bei den Änderungen des Zivildienstgesetzes zeichnet sich derzeit eine knappe Mehrheit ab. Gemäss Umfrage würden 52 Prozent der Stimmberechtigten die Vorlage annehmen, 40 Prozent lehnen sie ab. 8 Prozent sind noch unentschlossen. Die Behördenvorlage soll sicherstellen, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleibt. Gegen die Gesetzesänderung wurde das Referendum ergriffen.
Die Unterstützung für die Vorlage ist vor allem bei Anhängern von SVP, FDP und Mitte stark. Sympathisanten von SP und Grünen lehnen die Änderungen mehrheitlich ab. GLP-nahe Stimmberechtigte tendieren ebenfalls eher zum Nein.