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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Roman Zeller
«Zuerst lachten alle. Beim Knast wurde es ernst»
Roger Köppel
Jacques Baud ist die Schweiz
Urs Gehriger
Palästina-Propaganda schürt Judenhass
Philipp Gut
Autoritäre Methoden
Wolfgang Koydl
Die EU sanktioniert einen russischen Intellektuellen, der sich auch kritisch über Putin und den Ukraine-Konflikt äussert
Jean-Daniel Ruch
Meinungsfreiheit in Kriegszeiten
Philipp Gut
«Erst das Volk, dann der Kanzler»
Julie Burchill
Grossbritanniens wahre Königin
Peter Ruch
Das Fest feiern
Felix E. Müller
Böllerschuss für das schlafende Europa
Christian Jungen
Hollywood in Dschidda
Anabel Schunke
Bondi Beach ist überall
Gottfried Locher
Genialität der Weihnachtslieder
Christophe Büchi
Fanal und Trost
Peter Bollag
Weltbürger aus Basel
Michael Bahnerth
Die Seele des Universums
Tamara Wernli
Der «Weil wir Frauen sind»-Reflex
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Gerhild Heyder
Aufgewachsen in der Wildnis
Peter Bollag
Suche nach dem Schwager
Regula Stämpfli
Teherans Borgias
Wolfram Knorr
Super-Mega-Blendwerk
Edith Arnold
Traum und Wirklichkeit
Roy Spring
Von Beethoven zum Algorithmus
Angelika Maass
Geistreiches Abenteuer
Stefan Millius
Sitcom-Pleite mit Anlauf
Peter Rüedi
Unteilbarkeit der Musik
Leben heute
Linus Reichlin
Rauch in Montreux
Mark van Huisseling
Grüsse aus der Relevanzfalle
Dania Schiftan
Erotische Energiequelle
Weltwoche
Wir freuen uns über Ihre Zuschriften
Weltwoche
Österreichs beliebtester Politiker Herbert Kickl im Gespräch, Wolfram Knorr über James Camerons fulminante «Avatar»-Reihe
Wolfgang Koydl
Al-Assad, Klingbeil, von der Leyen, Kühnert, ­Merkel, Merz, Baerbock, Chakwera, Starmer
Philipp Gut
Merz verliert Milliardenpoker
Matthias Matussek
Lieber Stephan Kramer
Joachim Köhler
«Geben Sie Gedankenfreiheit»
Holger Fuss
Die Immer-alles-richtig-Macher
Petra Erler
Wie die Demokratie vor die Hunde geht
Kurt W. Zimmermann
Heulsusen auf den Redaktionen
Roman Zeller
«Rechtsextrem? Ich bin normal»
«Zuerst lachten alle. Beim Knast wurde es ernst»
ABO

«Zuerst lachten alle. Beim Knast wurde es ernst»

Emanuel Brünisholz aus Burgdorf verbrachte zehn Tage im Gefängnis. Sein Verbrechen? Ein harmloser Facebook-Kommentar.
Die Schweiz, Land der direkten Demokratie, zeigt Risse. Ein unbescholtener Bürger, ein einfacher Handwerker aus dem Kanton Bern, sass zehn Tage im Gefängnis – nicht wegen Gewalt oder Diebstahl, sondern weil er einen Facebook-Kommentar geschrieben hat. Emanuel Brünisholz, 51, Blasinstrumente-Reparateur aus Burgdorf, leidenschaftlicher Radfahrer und politisch interessierter Schweizer, wurde zum Symbol des schleichenden Freiheitsverlusts. Sein «Verbrechen»: Am 3. Dezember 2022 kommentierte er einen Facebook-Eintrag von SVP-Nationalrat Andreas Glarner. Er schrieb: «Wenn man die LGBTQI nach 200 Jahren ausgräbt, wird man anhand der Skelette nur Mann und Frau finden, alles ande ...
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