Jazz
Doppelte Verneigung
Piotr Schmidt: Komeda’s Songs Without Words. O-tone music LC 30.913
In Polen, dieser nicht nur für seine Jazzgeschichte (für die aber ganz besonders) wichtigen Kultur, wäre eine verehrende Erinnerung an ihn so selbstverständlich wie ein Denkmal für Chopin. Dies nämlich sei für Polen der musikalische Rang von Krzysztof Trzcinski genannt Komeda. Diese Meinung des Saxofonisten Jan Wroblewski mag etwas übertrieben sein. Aber tatsächlich wird Komeda, die charismatischste Persönlichkeit der weiter westwärts insgesamt nach wie vor etwas verkannten polnischen Jazzszene, allenfalls als Filmkomponist wahrgenommen. Der war er auch, in über vierzig mehrheitlich grossartigen Filmmusiken, seit dessen Anfängen etwa zu Filmen seines Freundes Roman ...

