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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Pierre Heumann
Der neue Trump
Alexander Grau
Die Entstehung des Moralismus
Oskar Lafontaine
Rüstet Deutschland zum grossen Krieg?
Julie Burchill
Die gute Feministin
Peter Ruch
Gebet als Orientierungshilfe
Rahel Senn
Narziss und der Westen
Jürg Altwegg
«Russland hat den Krieg gewonnen»
Max Sieber
Hazel Brugger, ich verneige mich
Anabel Schunke
Ehrenrettung der Deutschen
Urs Gehriger
«Trump hat Druckmittel gegen China»
Michael Bahnerth
Familienangelegenheiten
Tamara Wernli
Nackte Anblicke unerwünscht
Wolfgang Koydl
Der Mond ist die Grenze
Urs Gehriger
Königinnen der Lüfte
Urs Gehriger
Im Hochsicherheitstrakt der Waffenschmiede von Kahramankazan bei Ankara
Pierre Heumann
Schweiz als Vorbild
Sevim Dagdelen
Aus dem Osten kommt das Licht
Urs Gehriger
Liebe auf den ersten Schuss
Francis Pike
Erdogan der Grosse
Peter Bollag
Für die Schönheit an den Bosporus
Urs Gehriger
Zwei Minuten für die Ewigkeit
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Ernst Peter Fischer
Man kann nach beiden Seiten abstürzen
Peter Henning
Wer nicht kämpft, ist tot
Stefan Stirnemann
Spartakus, Liz Taylor und Asterix
Benjamin Bögli
«Je berühmter die Band, desto schöner die Frauen»
Wolfram Knorr
Wie aus Holz geschnitzt
Stefan Millius
Der Clown schlägt zurück
Chris von Rohr
Songs für die Ewigkeit
Alex Baur
Unsterblicher Churchill
Mathias Haehl
Der neue Falco
Peter Rüedi
Trio Geisterflug
Leben heute
Mark van Huisseling
Der Babyquäler und ich
Linus Reichlin
Keine Rücksicht
Dania Schiftan
Entwicklung intensiver Fantasien
Weltwoche
Wir freuen uns über Ihre Zuschriften
Weltwoche
Grosses Türkei-Spezial mit Sevim Dagdelen, Recep Erdogan, Hande Firat u. v. m., Emmanuel Todd über das Ende des Ukraine-Krieg
Weltwoche
Es lebe der Widerspruch
Matthias Matussek
Lieber Robert Habeck
Roger Köppel
Robert De Niros letzte Rolle
Alexander Grau
Die Nazi-Verharmloser
Kurt W. Zimmermann
Deutschland im Rutschen
Philipp Gut
Wehe, wenn Deutsche die Schweiz loben
Die Entstehung des Moralismus
ABO

Die Entstehung des Moralismus

Unbehagen ist das Gefühl unserer Zeit. Die einen wähnen sich in einer Art Gesinnungsdiktatur, die anderen fürchten sich vor einem angeblichen Neofaschismus. Wie ist das zu erklären?Sigmund Freud, der vielleicht prägendste Intellektuelle des 20. Jahrhunderts, liefert die Antwort.
Die westlichen Gesellschaften sind erfüllt von einem tiefen Unbehagen. Klimawandel, Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt, Islamismus, Migrationsströme, geopolitische Verschiebungen, Schuldenwirtschaft: Die Welt scheint aus den Fugen. Alte Gewissheiten lösen sich auf. Die Zukunft wirkt bedrohlich, die Gegenwart unübersichtlich. Eine grosse Verunsicherung macht sich breit. Unser Glück ist bedroht: Hieronymus Boschs «Heuwagen», 1512–1515. ...
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