Die Stadt Zürich plant laut einem Bericht des Tages-Anzeiger eine deutliche Reduktion der Leihfahrzeuge im öffentlichen Raum. Demnach soll die Zahl der Miet-E-Trottis, E-Bikes und E-Mopeds von derzeit 7.350 auf höchstens 3.000 sinken. Künftig sollen zudem nur noch drei statt bisher acht Anbieter mit jeweils maximal 1.000 Fahrzeugen eine Bewilligung erhalten.
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Leih-E-Trottis sollen in bestimmten Gebieten nur noch an festgelegten Standorten abgestellt werden dürfen. Ziel ist es, falsch abgestellte Fahrzeuge und Nutzungskonflikte mit Fussgängern zu reduzieren. Die Anbieter hätten bereits Massnahmen wie digitale Meldesysteme für falsch parkierte Fahrzeuge eingeführt. Mit weiteren Regulierungen wird sich auch das Zürcher Stadtparlament befassen.
Auch auf Bundesebene werden strengere Vorschriften geprüft. Im Gespräch ist unter anderem eine Helmpflicht für E-Trotti-Fahrer. Hintergrund ist die steigende Zahl von Unfällen. In der Stadt Zürich wurden im vergangenen Jahr 94 Unfälle mit E-Trottis registriert. Mehr als die Hälfte davon ging auf Stürze junger, alkoholisierter Männer zurück. Als weitere Massnahme zur Verbesserung der Sicherheit werden breitere Velowege diskutiert, um Konflikte zwischen E-Trotti-Fahrern und Fussgängern zu verringern.