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«Worst-Case-Szenario» am AfD-Parteitag in Erfurt: Polizei rechnet mit 2500 gewaltbereiten Linksextremisten

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«Worst-Case-Szenario» am AfD-Parteitag in Erfurt: Polizei rechnet mit 2500 gewaltbereiten Linksextremisten
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Die Thüringer Polizei bereitet sich auf den AfD-Bundesparteitag am 4. und 5. Juli in Erfurt mit einem der grössten Einsätze der vergangenen Jahre vor. Nach internen Lageanalysen, über die die Welt berichtet, rechnen die Sicherheitsbehörden mit mehr als 50.000 Gegendemonstranten sowie im schlimmsten Fall mit bis zu 2500 gewaltbereiten Linksextremisten. Die Thüringer Landespolizeidirektion bestätigte die aussergewöhnliche Grössenordnung der erwarteten Proteste, äusserte sich zur Zahl der gewaltbereiten Extremisten aus einsatztaktischen Gründen jedoch nicht.

Benjamin Westhoff/DPA/Keystone
Protest gegen ein AfD-Treffen in Dortmund (Symbolbild)
Benjamin Westhoff/DPA/Keystone

Nach Einschätzung der Behörden ist das ursprünglich als «Worst-Case-Szenario» bezeichnete Lagebild inzwischen realistisch. Erwartet werden koordinierte Massenblockaden an Zufahrtsstrassen und Verkehrsknotenpunkten rund um die Messe Erfurt. Bereits in den frühen Morgenstunden des ersten Veranstaltungstags könnte es zu erheblichen Störungen kommen. Das Thüringer Landeskriminalamt hält es für möglich, dass gewaltorientierte Gruppen gezielt aus friedlichen Demonstrationen heraus agieren und Polizeikräfte, Absperrungen oder Einsatzfahrzeuge angreifen.

Die Sicherheitsbehörden beobachten seit Monaten eine bundesweite Mobilisierung gegen den Parteitag. Im Fokus steht dabei die Kampagnenplattform «Widersetzen», die nach Einschätzung der Polizei Blockadeaktionen koordiniert. Nach Behördenangaben gibt es Hinweise auf organisierte Busanreisen aus mindestens 42 Städten sowie auf 10.000 bis 15.000 Demonstranten, die allein am ersten Tag per Bahn anreisen könnten. Zudem prüfen die Behörden Aufrufe aus der linksextremen Szene sowie mögliche Drohneneinsätze und andere Störaktionen.

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