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«Wir werden Trump töten»: Iran zeigt US-Präsidenten auf riesigem Propagandaplakat im Sarg

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«Wir werden Trump töten»: Iran zeigt US-Präsidenten auf riesigem Propagandaplakat im Sarg
«Wir werden Trump töten»: Iran zeigt US-Präsidenten auf riesigem Propagandaplakat im Sarg
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Die iranische Staatsführung hat ihre Drohungen gegen US-Präsident Donald Trump mit einem grossflächigen Propagandaplakat in Teheran bekräftigt. Auf der Fassade eines Gebäudes ist Trump in einem Sarg dargestellt. Daneben steht auf Persisch und Englisch der Satz: «Wir werden Trump töten.» Darüber berichtet die Welt unter Berufung auf Fotos der Nachrichtenagentur AP.

ABEDIN TAHERKENAREH / KEYSTONE
Anti-US-Plakat mit Donald Trump im Sarg auf dem Platz der Islamischen Revolution
ABEDIN TAHERKENAREH / KEYSTONE

Hintergrund sind die Vergeltungsaufrufe der iranischen Führung nach dem Tod des obersten Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei. Er kam am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz ums Leben und wurde erst in der Nacht auf Freitag in der nordöstlichen Pilgerstadt Maschhad beigesetzt. Bereits in den vergangenen Tagen hatten mehrere iranische Politiker öffentlich Rache für Chamenei gefordert.

Das Plakat steht auf dem Platz der Islamischen Revolution im Zentrum Teherans und gehört nach Einschätzung der Welt zum psychologischen Schlagabtausch zwischen dem Iran, Israel und den USA. Trump ist auf der Darstellung nur schemenhaft zu erkennen; auffällig sind vor allem seine charakteristische Frisur und seine Silhouette. Die Todesdrohung ist sowohl auf Persisch als auch auf Englisch angebracht und richtet sich damit ausdrücklich auch an ein internationales Publikum.

Das Plakat erscheint in einer Phase neuer militärischer Eskalation zwischen den USA und dem Iran. Nach Angaben von Reuters griffen die US-Streitkräfte am Mittwoch iranische Küstenverteidigungssysteme sowie Lager- und Abschussanlagen für Marschflugkörper an. Washington hatte zuvor erneut eine Seeblockade gegen iranische Häfen verhängt. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten ihrerseits, US-Militärziele in Bahrain, Kuwait und Jordanien angegriffen zu haben, und drohten mit der Schliessung weiterer regionaler Exportwege.

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