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«Wir brauchen die nächste Stufe der Unterstützung»: Kiew bittet westliche Verbündete um weitere Milliardenhilfen

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«Wir brauchen die nächste Stufe der Unterstützung»: Kiew bittet westliche Verbündete um weitere Milliardenhilfen
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Die Ukraine drängt ihre westlichen Verbündeten auf zusätzliche Milliardenhilfen für den Krieg gegen Russland. Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow erklärte im Gespräch mit Politico, Kiew benötige rasch weitere Mittel für Drohnen, Raketen und neue Militärtechnologie, um den derzeitigen Vorteil auf dem Schlachtfeld auszubauen, bevor sich Russland anpasse. «Wir brauchen die nächste Stufe der Unterstützung, um die Aufgabe zu Ende zu bringen», sagte Fedorow.

Sven Hoppe/DPA/Keystone
Wolodymyr Selenskyj in der Residenz in München (Archivbild)
Sven Hoppe/DPA/Keystone

Nach Angaben des Ministers belaufen sich die ukrainischen Militärausgaben in diesem Jahr auf 136 Milliarden Euro. Aus eigenen Mitteln könne das Land jedoch nur rund 53 Milliarden Euro aufbringen. Deshalb fordert Kiew zusätzliche Hilfen der EU und der Nato. Allein aus der Europäischen Friedensfazilität möchte die Ukraine die kürzlich freigegebenen 6,6 Milliarden Euro vollständig erhalten.

Fedorow plädiert zudem für eine gezieltere Verwendung der Unterstützung. Statt Geld für die Reparatur von Panzern auszugeben, solle stärker in Drohnen, Raketen und Luftverteidigung investiert werden. Diese Waffen hätten massgeblich dazu beigetragen, russische Raffinerien, Logistikzentren und Nachschublinien anzugreifen und den russischen Vormarsch zu bremsen.

Nach Einschätzung des Ministers entscheidet vor allem die Geschwindigkeit der Finanzierung über den weiteren Kriegsverlauf. Gelinge es, rechtzeitig eine neue Welle militärischer Innovationen zu finanzieren, könne die Ukraine ihren Vorsprung gegenüber Russland für mindestens weitere sechs Monate behaupten. Ziel sei es, den Kreml davon zu überzeugen, dass der Krieg militärisch nicht zu gewinnen sei.

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