Christiane Goetz-Weimer, Ehefrau von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, verzichtet auf die Annahme des Bayerischen Verfassungsordens 2025. Dies teilte die Pressestelle des Bayerischen Landtags T-online mit. Goetz-Weimer erklärte: «Ich empfinde es als grosse Ehre, dass mich der Ordensbeirat des Bayerischen Landtags für den Verfassungsorden 2025 vorgeschlagen hat. Diese hohe Auszeichnung hätte ich gerne am 4. Dezember entgegengenommen.»
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Angesichts der aktuellen Diskussion um den Ludwig-Erhard-Gipfel befürchte sie jedoch, dass diese «alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen werde». Deshalb habe sie entschieden, in diesem Jahr auf die Annahme zu verzichten: Sie wolle «die Bühne lieber den anderen Ordensträgerinnen und Ordensträgern überlassen». Die Entscheidung sei mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner abgestimmt.
Der Rückzug erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Kritik an Wolfram Weimer. Recherchen hatten gezeigt, dass beim Ludwig-Erhard-Gipfel exklusive Zugänge zu Bundesministern gegen hohe Zahlungen buchbar waren. Veranstalter ist die Weimer Media Group, an der Weimer laut Handelsregister noch bis vor kurzem 50 Prozent gehalten hat.