Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Wegen sinkender Asylzahlen: EU-Kommission fordert Aufhebung der deutschen Grenzkontrollen

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Wegen sinkender Asylzahlen: EU-Kommission fordert Aufhebung der deutschen Grenzkontrollen
Wegen sinkender Asylzahlen: EU-Kommission fordert Aufhebung der deutschen Grenzkontrollen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner hat ein schrittweises Ende der deutschen Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der Europäischen Union gefordert. Die Kontrollen seien angesichts deutlich sinkender Asylzahlen und neuer Massnahmen zum Schutz der EU-Aussengrenzen nicht dauerhaft erforderlich. Dies sagte der österreichische Politiker im Interview mit den Funke-Zeitungen.

OLIVIER HOSLET / KEYSTONE
epa13008969 European Commissioner for Internal Affairs and Migration Magnus Brunner attends a hearing of the Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs at the European Parliament in Brussels, Belgium, 01 June 2026
OLIVIER HOSLET / KEYSTONE

Brunner erklärte, die «europäische Migrationswende» sei «in vollem Gang». Die Europäische Union arbeite am Aufbau eines IT-gestützten Grenzmanagementsystems, um die Kontrolle über die Migration nach Europa zu stärken. Bei der Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) nehme Deutschland eine Vorreiterrolle ein.

Zugleich betonte der Kommissar, die illegale Migration in die EU müsse weiter zurückgehen. Auch die Rückführungen abgelehnter Asylbewerber müssten erhöht werden. Der Anteil der Rückführungen sei im laufenden Jahr auf knapp 30 Prozent gestiegen, liege aber weiterhin auf einem zu niedrigen Niveau.

Als weitere Massnahmen verwies Brunner auf geplante Asylzentren an den EU-Aussengrenzen sowie auf sogenannte Return Hubs in Drittstaaten. Für diese Zentren sollen nach seinen Angaben Abkommen mit Staaten ausserhalb der EU geschlossen werden. Die betreffenden Länder könnten dafür unter anderem Visa-Erleichterungen, Entwicklungshilfe und einen erleichterten Zugang zum europäischen Binnenmarkt erhalten.

Für Asylzentren forderte Brunner die Einhaltung bestimmter Mindeststandards. Dazu gehörten der Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung. Zudem sprach er sich dafür aus, Asylbewerbern nach sechs Monaten Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die Umsetzung entsprechender Standards solle auch unter Beteiligung internationaler Organisationen erfolgen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.