Schock für Autofahrer nach der Silvesternacht: Die Preise für Benzin und Diesel stiegen über Mitternacht teilweise um bis zu 13 Cent pro Liter. Verantwortlich ist die zum Jahresbeginn angehobene CO2-Abgabe. Sie wurde von 45 auf 55 Euro pro Tonne erhöht. Damit soll Deutschland seinem Ziel der Klimaneutralität bis 2045 näherkommen, berichtet die Bild-Zeitung. Betroffen sind nicht nur Autofahrer, sondern auch Verbraucher von Heizöl und Erdgas.
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Laut Berechnungen des ADAC und des Automobil-Clubs Verkehr (ACV) steigen die Preise für Benzin um durchschnittlich 3 bis 4,3 Cent pro Liter, während Diesel um bis zu 4,7 Cent teurer wird. Dies führt zu Mehrkosten von rund 1,50 bis 1,65 Euro pro Tankfüllung eines durchschnittlichen PKW.
Die CO2-Abgabe ist Teil eines nationalen Emissionshandels-Systems, das Unternehmen verpflichtet, Emissions-Zertifikate zu erwerben. Die Kosten werden an Verbraucher abgewälzt, um fossile Brennstoffe unattraktiver zu machen und klimafreundliche Alternativen wie Elektroautos oder Wärmepumpen zu fördern. Dennoch bleibt die CO2-Abgabe nur ein Faktor unter vielen: Schwankungen auf dem Weltmarkt für Rohöl und andere Kostenbestandteile könnten die Preise weiter beeinflussen.