Elon Musk weist den Vorwurf zurück, die politische «äusserste Rechte» zu unterstützen. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin The Economist erklärte der Unternehmer, er unterstütze «ganz normale Menschen» und warf den Medien vor, konservative Positionen falsch als rechtsextrem darzustellen.
Auf den Hinweis der Economist-Chefredaktorin Zanny Minton Beddoes, er unterstütze nicht nur die populistische Rechte, sondern in einigen Ländern auch Parteien am äussersten rechten Rand, entgegnete Musk: «Was Sie als ‹äusserste Rechte› bezeichnen, ist schlicht falsch.» Viele der von ihm vertretenen Positionen seien noch vor zehn oder fünfzehn Jahren völlig normal gewesen.
Screenshot The Economist
Zur Begründung nannte Musk konservative Forderungen wie sichere Grenzen, sichere Städte und eine vernünftige Haushaltspolitik. «Welche dieser drei Positionen soll rechtsextrem sein?», fragte er. Zugleich warf er den Medien eine «absurde Charakterisierung der politischen Rechten» vor. Diese sei «falsch, irreführend und Unsinn».
Musk hatte Anfang 2025 die AfD unterstützt und sich für die Freilassung des britischen Aktivisten Tommy Robinson ausgesprochen. Im Interview räumte er zugleich ein, sich während seiner Zeit als Berater von US-Präsident Donald Trump zu stark in die Politik eingemischt zu haben. «Ich glaube, ich habe mich ein bisschen zu sehr in die Politik hineingesteigert», sagte er.