Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Wahrscheinlich beim nächsten Mal eine Frau»: Bundespräsident Steinmeier wünscht sich Nachfolger aus der Politik

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Wahrscheinlich beim nächsten Mal eine Frau»: Bundespräsident Steinmeier wünscht sich Nachfolger aus der Politik
«Wahrscheinlich beim nächsten Mal eine Frau»: Bundespräsident Steinmeier wünscht sich Nachfolger aus der Politik
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich für einen Nachfolger aus dem politischen Betrieb ausgesprochen. Im ARD-«Interview der Woche» sagte Steinmeier, das nächste Staatsoberhaupt solle über enge Kontakte in die Parteien verfügen, um in Krisensituationen bei schwierigen Regierungsbildungen vermitteln zu können. «Ich befürchte, dass ähnlich schwierige Regierungsbildungen auch in der Zukunft auf uns zukommen», erklärte der Bundespräsident.

BORIS ROESSLER / KEYSTONE
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Paulskirche Frankfurt
BORIS ROESSLER / KEYSTONE

Steinmeier verwies dabei auf die Zeit nach der Bundestagswahl 2017, als er CDU, CSU und SPD zur Bildung einer Regierung gedrängt hatte, um Neuwahlen zu verhindern. Deshalb befürworte er eine Wahl, bei der jemand berücksichtigt werde, «der Kontakte und Gesprächsmöglichkeiten in die Parteien hinein hat, um solche Krisen bei der Regierungsbildung auch zu überwinden». Zugleich deutete Steinmeier an, dass er sich eine Frau als Nachfolgerin vorstellen könne. «Wahrscheinlich beim nächsten Mal eine Frau», sagte er.

Die Äusserungen fallen in eine laufende Debatte über die Nachfolge des Bundespräsidenten. Steinmeiers zweite Amtszeit endet im März 2027, eine erneute Kandidatur ist nach dem Grundgesetz ausgeschlossen. Gewählt wird das nächste deutsche Staatsoberhaupt am 30. Januar 2027 durch die Bundesversammlung.

Zuletzt hatte eine Online-Petition für den Komiker Hape Kerkeling als Bundespräsident für Aufmerksamkeit gesorgt. Nach Angaben der Zeit zählt sie inzwischen mehr als 20.000 Unterstützer. Als mögliche Kandidaten werden zudem Bundesbildungsministerin Karin Prien, die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, sowie die Soziologin Jutta Allmendinger genannt. Steinmeiers Aussagen dürften die Diskussion darüber neu beleben, ob das höchste Staatsamt weiterhin vor allem mit erfahrenen Politikern besetzt werden soll.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.