Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Vom Saulus zum Trump-Verteidiger: US-Vizepräsident J. D. Vance spricht in einem Podcast offen über seine Transformation – und er verteidigt Donald Trump

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Vom Saulus zum Trump-Verteidiger: US-Vizepräsident J. D. Vance spricht in einem Podcast offen über seine Transformation – und er verteidigt Donald Trump
Vom Saulus zum Trump-Verteidiger: US-Vizepräsident J. D. Vance spricht in einem Podcast offen über seine Transformation – und er verteidigt Donald Trump
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

In einem Exklusivinterview im Podcast «The Diary of a CEO» zieht US-Vizepräsident J. D. Vance Bilanz seiner politischen Transformation.

Im Gespräch mit dem Investor Steven Bartlett geht Vance direkt auf seine einstige Kritik aus dem Jahr 2016 ein, als er Donald Trump noch privat als «Amerikas Hitler» bezeichnet hatte. Heute gibt sich Vance geläutert: Er habe sich damals fundamental geirrt, weil das Medienbild vollkommen verzerrt gewesen sei.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
US-Vizepräsident J. D. Vance im Weissen Haus in Washington
Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.

Hinter den Kulissen erlebte er Trump völlig anders: Dieser sei ein extrem warmherziger und gastfreundlicher Mensch, der bezüglich IQ an der Spitze aller US-Präsidenten stehe.

Vor allem verteidigt Vance Trumps unkonventionellen Regierungsstil. Die amerikanischen Institutionen seien «sklerotisch und kaputt» und Trump das perfekte Werkzeug, um sie aufzubrechen. Trump sei im Recht gewesen, dem Pentagon und den Militärexperten zu misstrauen, da die USA seit den neunziger Jahren schlicht keinen Krieg mehr gewonnen hätten.

J. D. Vance bestätigte ausserdem massive Spannungen zwischen Trump und dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu. Trump habe Netanjahu nach unkoordinierten Militärschlägen kurz vor der geplanten Unterzeichnung eines neuen Iran-Abkommens mangelndes Urteilsvermögen («no fucking judgment») vorgeworfen.

Vance erteilte einer bedingungslosen Israel-Treue eine klare Absage: Im internationalen Gefüge vertraue er «niemandem». Die USA seien die Supermacht, Israel nur der «Juniorpartner» mit oft anderen Interessen. Einen Kollaps des Iran in ein ungeordnetes «persisches Libyen» wolle Washington explizit verhindern.

Auch beim Thema KI zeigte sich der Vizepräsident erstaunlich staatsinterventionistisch: Trump sympathisiere mit der Idee eines staatlichen US-Fonds, der Anteile an grossen KI-Konzernen halte, um eine extreme Wohlstandskonzentration zu verhindern. KI sei in Wahrheit eine gefährliche «kommunistische Technologie», die totale Überwachung ermögliche.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.