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US-Studie zum Ukraine-Krieg: So viele Soldaten mussten bereits sterben

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US-Studie zum Ukraine-Krieg: So viele Soldaten mussten bereits sterben
US-Studie zum Ukraine-Krieg: So viele Soldaten mussten bereits sterben
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Im Ukraine-Krieg sind nach einer neuen Studie des Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Washington inzwischen mehr als zwei Millionen Soldaten getötet, verwundet oder als vermisst gemeldet worden. Nach Angaben der US-Denkfabrik entfallen rund 1,4 Millionen dieser Verluste auf die russischen Streitkräfte, wie die Welt berichtet. Zwischen 400.000 und 450.000 russische Soldaten sollen demnach seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 getötet worden sein.

SERGEY KOZLOV / KEYSTONE
Gräber gefallener ukrainischer Soldaten auf dem Lychakiv-Friedhof in Lwiw
SERGEY KOZLOV / KEYSTONE

Das CSIS stützt seine Analyse nach eigenen Angaben auf Erkenntnisse von Militärs, Geheimdiensten und Regierungen verschiedener Staaten. Für die ukrainischen Streitkräfte schätzt die Denkfabrik die Gesamtverluste auf 525.000 bis 625.000 Soldaten. Davon sollen zwischen 125.000 und 150.000 getötet worden sein. Wegen der eingeschränkten Datenlage und der gezielten Informationspolitik beider Kriegsparteien weisen die Autoren darauf hin, dass sämtliche Schätzungen mit Unsicherheiten behaftet bleiben.

Nach Einschätzung des CSIS haben sich die russischen Verluste in den vergangenen Monaten deutlich erhöht. Während das Verhältnis der russischen zu den ukrainischen Verlusten über weite Strecken des Krieges bei etwa zwei oder drei zu eins gelegen habe, sei es im ersten Halbjahr 2026 auf schätzungsweise acht zu eins gestiegen. Als Hauptgrund nennt die Studie den zunehmenden Einsatz ukrainischer Kampfdrohnen, die russische Truppen und Nachschublinien wirksam angreifen.

Die Autoren weisen darauf hin, dass die Zahl der im Krieg gefallenen russischen Soldaten inzwischen sämtliche amerikanischen Gefechtsverluste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs deutlich übersteigen dürfte. Weder Moskau noch Kiew veröffentlichen regelmässig belastbare Angaben zu den eigenen Verlusten. Beide Seiten melden zwar täglich hohe gegnerische Opferzahlen, unabhängige Überprüfungen sind jedoch nur eingeschränkt möglich.

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