Die Mehrheit der US-Wähler hält den Krieg der USA gegen den Iran für nicht lohnenswert. Das geht aus einer Umfrage der Financial Times hervor, die gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Focaldata durchgeführt wurde. Demnach sind 58 Prozent der registrierten Wähler der Ansicht, der Konflikt habe die Kosten nicht gerechtfertigt. Nur 31 Prozent glauben, die USA stünden gegenüber dem Iran heute stärker da, während 44 Prozent von einer Schwächung Washingtons ausgehen.
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Die Umfrage zeigt zudem sinkende Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump. Nur noch 36 Prozent der Befragten bewerten seine Amtsführung positiv, zwei Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Unter parteilosen Wählern sank die Zustimmung auf 21 Prozent. Die Demokraten liegen in der Sonntagsfrage für die Kongresswahlen im November mit 44 zu 38 Prozent vor den Republikanern.
Nach Einschätzung von 66 Prozent der Befragten wird die jüngst vereinbarte Absichtserklärung zwischen Washington und Teheran kaum zu mehr Stabilität im Nahen Osten beitragen oder die Lage sogar verschlechtern. Lediglich jeder Fünfte erwartet einen Beitrag zum Frieden.
Vor dem Nato-Gipfel in Ankara sprechen sich zudem 53 Prozent der Befragten für einen Verbleib der USA im Verteidigungsbündnis aus. 23 Prozent befürworten einen Austritt.