Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien treiben Europas Dieselpreise in die Höhe

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien treiben Europas Dieselpreise in die Höhe
Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien treiben Europas Dieselpreise in die Höhe
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Zerstörung und eingeschränkte Produktion russischer Raffinerien verschärfen nach Einschätzung von Marktbeobachtern die Lage auf dem europäischen Kraftstoffmarkt und treiben die Dieselpreise. Dies geht aus einer Analyse des Energiemarkt-Datenanbieters Kpler hervor, wie ntv berichtet. Demnach liegt das grösste Risiko für die Kraftstoffversorgung derzeit weniger in der Rohölversorgung als in fehlenden Raffineriekapazitäten.

Krasnodar regional governor Veniamin Kondratyev Telegram channel
In this image taken from video released by Krasnodar regional governor Veniamin Kondratyev's Telegram channel, smoke rises after a drone attack on the oil refinery and terminal in Tuapse, Russia, Wednesday, April 29, 2026
Krasnodar regional governor Veniamin Kondratyev Telegram channel

Nach Angaben von Kpler und der Marktanalysefirma Argus Media sind die Lagerbestände für Diesel, Benzin und Kerosin in Europa in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. Gleichzeitig hätten ukrainische Drohnenangriffe die Produktion in russischen Raffinerien beeinträchtigt. Hinzu komme ein von Russland angekündigtes Exportverbot für Diesel. Laut Argus-Media-Analystin Sarah Raffoul dürften die Störungen in russischen Raffinerien die Dieselversorgung stärker beeinflussen als die Entwicklungen im Nahen Osten.

Obwohl Europa keinen Diesel mehr aus Russland importiert, wirken sich die geringeren russischen Exporte indirekt auf den Markt aus. Länder wie Brasilien, die Türkei und Staaten Nordafrikas müssen sich nach alternativen Lieferanten umsehen und konkurrieren dabei mit europäischen Abnehmern. Nach Angaben von Argus Media gingen die russischen Diesel-Ausfuhren bereits im Juni um mehr als 60 Prozent zurück.

Die Raffineriemargen für Diesel in Europa stiegen nach dem angekündigten russischen Exportverbot auf ein Rekordniveau.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.