Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Über 80 Prozent: Mehrheit der deutschen Neubürger behält bisherigen Pass

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Über 80 Prozent: Mehrheit der deutschen Neubürger behält bisherigen Pass
Über 80 Prozent: Mehrheit der deutschen Neubürger behält bisherigen Pass
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die meisten Menschen, die 2025 die deutsche Staatsangehörigkeit erhielten, behielten zugleich ihre bisherige Staatsbürgerschaft. Dies zeigt eine Umfrage des Mediendienstes Integration. Grundlage dafür ist die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die seit Juni 2024 die generelle Beibehaltung der bisherigen Staatsangehörigkeit bei einer Einbürgerung erlaubt.

FERNANDO GUTIERREZ-JUAREZ / KEYSTONE
Einbürgerungsurkunde und deutscher Reisepass (Symbolbild)
FERNANDO GUTIERREZ-JUAREZ / KEYSTONE

Laut den erhobenen Daten lag der Anteil der eingebürgerten Personen mit Mehrstaatigkeit in den untersuchten Städten zwischen 85 und 98 Prozent. Die wenigen Neubürger ohne Doppelpass waren meist zuvor staatenlos oder stammten aus Staaten, die Mehrstaatigkeit weitgehend ausschliessen, darunter Indien, Äthiopien und Eritrea.

Die Reform der damaligen Ampelkoalition verkürzte zudem die reguläre Mindestaufenthaltsdauer für eine Einbürgerung von acht auf fünf Jahre. Eine zeitweise mögliche Einbürgerung nach drei Jahren für besonders gutintegrierte Ausländer wurde später wieder abgeschafft.

Nach Angaben des Mediendienstes Integration sank die Zahl der neu gestellten Einbürgerungsanträge 2025 um rund 10 Prozent auf etwa 189.000. Die meisten Anträge wurden in Berlin registriert. Bundesweit dürfte die Zahl der Einbürgerungen im vergangenen Jahr deutlich über 300.000 gelegen haben. Am häufigsten erhielten Menschen aus Syrien die deutsche Staatsangehörigkeit, gefolgt von Personen aus der Türkei, Afghanistan, dem Iran und Russland.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.