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«Trump ist der einzige Staatschef der Welt, der Israel derzeit wohlgesinnt ist»: J. D. Vance weist Kritik aus Israel an US-Iran-Deal zurück

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«Trump ist der einzige Staatschef der Welt, der Israel derzeit wohlgesinnt ist»: J. D. Vance weist Kritik aus Israel an US-Iran-Deal zurück
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US-Vizepräsident J. D. Vance hat scharfe Kritik an Mitgliedern der israelischen Regierung geübt, die das vorläufige Abkommen zwischen Washington und Teheran öffentlich angegriffen hatten. Wie die Financial Times berichtet, warnte Vance das Kabinett von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu davor, die amerikanische Regierung zu attackieren. «Das stört mich», sagte Vance. Mehrere Mitglieder der israelischen Regierung hätten das Abkommen angegriffen und dabei teilweise auch den Präsidenten der Vereinigten Staaten persönlich attackiert.

Jim Lo Scalzo/EPA/Keystone
US-Vizepräsident J. D. Vance im White House Briefing Room in Washington
Jim Lo Scalzo/EPA/Keystone

Vance erinnerte Israel dabei an seine militärische Abhängigkeit von den USA. «Donald J. Trump ist derzeit der einzige Staatschef auf der ganzen Welt, der dem Staat Israel wohlgesinnt ist», sagte er. Weiter erklärte der Vizepräsident: «In den vergangenen drei Monaten wurden zwei Drittel der Verteidigungswaffen, die eure Heimat geschützt haben, von amerikanischen Händen hergestellt und von amerikanischen Steuerzahlern bezahlt.» Wer in Israel glaube, sein grösstes Problem sei der Präsident der Vereinigten Staaten, müsse «endlich die Realität erkennen».

Besonders kritisierte Vance die israelischen Minister Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich, die das Abkommen mit dem Iran öffentlich verurteilt hatten. Auf deren Einwände reagierte er mit den Worten: «Was genau ist eigentlich euer Vorschlag?» Nationale Sicherheitsprobleme liessen sich nicht dadurch lösen, dass man einfach immer weiter töte. «Man kann sich nicht aus jedem einzelnen Sicherheitsproblem heraus töten», sagte Vance.

Die Äusserungen verdeutlichen die wachsenden Spannungen zwischen Washington und Teilen der israelischen Regierung nach der Unterzeichnung einer vorläufigen Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran. Das Memorandum sieht unter anderem ein Ende der militärischen Operationen sowie weitere Verhandlungen über eine Regelung des iranischen Atomprogramms vor. Vance stellte klar, dass auch Israel den eingeschlagenen Kurs respektieren müsse. «Die Israelis müssen diesen Friedensprozess respektieren – wie alle anderen auch. Er ist grundsätzlich gut für sie und gut für die gesamte Region», sagte der Vizepräsident.

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