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Tödliche Schiessereien und Sprengstoffanschläge auf Rekordkurs. Schweden ruft vor den Festtagen in Erinnerung, was passiert, wenn man Migration ungebremst passieren lässt

Biskopsgården, Göteborg, kurz vor Mitternacht. Bei der Polizei geht eine Meldung über eine Schiesserei ein. In einem Wohnviertel wurden zwei Männer in ihren Zwanzigern mit Schusswunden aufgefunden. Beide erliegen kurz darauf ihren Verletzungen.

Wenige Stunden später in Eslöv, Südschweden. Bei einer Schiesserei erleidet ein junger Mann, 20, lebensgefährliche Verletzungen, ein weiterer, 25, wird schwer verletzt. Nach ersten Medien-Informationen soll die Schiesserei im Zusammenhang mit dem kriminellen Netzwerk Foxtrot stehen.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
A Swedish flag is seen among candles and flowers at a makeshift memorial near the scene of a shooting on the outskirts of Orebro, Sweden, Friday, Feb
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved

Die Schweden fahren derweil auf ihre Landsitze und melden sich ab in die Osterferien. Kaum jemand nimmt gross Notiz von den jüngsten Bluttaten. Schiessereien sind längst tragischer Alltag im hohen Norden.

Aufsehen erregt einzig die wachsende Zahl an Sprengstoffanschlägen. Sprengladungen werden oft ausserhalb von Wohnhäusern angebracht, aber immer häufiger versuchen die Kriminellen, näher an das Ziel heranzukommen.

129 Bombenanschläge wurden im Jahr 2024 gezählt. Seit Jahreswechsel haben sie erheblich zugenommen. Alles deutet darauf hin, dass Schweden 2025 auf ein Rekordjahr zusteuert.

«Viele Schweden leben in einer Art normalisiertem Ausnahmezustand – wo die Unsicherheit konstant, aber nichts mehr überraschend ist», sagt Anders Bergström, seit 33 Jahren im staatlichen Sicherheitsdienst.

«Schweden erlebt die Folge einer misslungenen Migrationspolitik», so Bergström. Die Täterschaft setzt sich fast ausschliesslich aus jungen Männern zusammen, die von ausserhalb Europas zugewandert sind, namentlich aus Nahost und Nord- und Nordostafrika.

In den Ballungszentren organisieren sich Migranten in Clans und Gangs. Das Alter der Kriminellen sinkt kontinuierlich. Kinder werden als Wachtposten, Späher, Drogenkuriere rekrutiert. Und als Killer.

Immer mehr Kinder unter 15 Jahren werden schwerer Verbrechen beschuldigt. 2024 stiegen die Kriminalfälle im Kindsalter dramatisch. «Der Rekordwert wird sich in diesem Jahr voraussichtlich noch verdoppeln», berichten lokale Medien wie SVT Nyheter.

«Schaut nach Schweden, und lernt von uns», sagt Bergström, «bei uns kommen wirksame Massnahmen zur Migrationskontrolle viel zu spät».

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