Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Studie zeigt: Muslimische Schüler stellen häufiger religiöse Regeln über Schulregeln

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Studie zeigt: Muslimische Schüler stellen häufiger religiöse Regeln über Schulregeln
Studie zeigt: Muslimische Schüler stellen häufiger religiöse Regeln über Schulregeln
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Religiöse Konflikte gewinnen an Berliner Schulen an Bedeutung. Dies geht aus dem ersten «Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer» hervor, das Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) vorgestellt hat. Für die Studie wurden rund 14.000 Schülerinnen und Schüler sowie 2579 Lehrkräfte befragt. Demnach sagt jeder zehnte Schüler der Klassen neun bis zwölf, bestimmte religiöse Vorschriften etwa zu Kleidung oder Ernährung einhalten zu wollen. 40 Prozent der muslimischen Neuntklässler gaben an, religiöse Regeln sollten Vorrang vor Schulregeln haben. Bei christlichen Schülerinnen und Schülern lag dieser Anteil bei 33 Prozent, bei konfessionslosen Jugendlichen bei 19 Prozent.

BERND THISSEN / KEYSTONE
Schülerin mit Kopftuch im Unterricht (Symbolbild)
BERND THISSEN / KEYSTONE

Nach Angaben der Studie spielt Religion inzwischen bei 7 Prozent aller Gewaltvorfälle an Berliner Schulen eine Rolle. Häufigere Konfliktursachen bleiben jedoch Aussehen oder Kleidung, schulische Leistungen sowie die Herkunft. Antisemitismus wird von rund einem Drittel der Lehrkräfte als grosses Problem eingestuft, Islamismus von jedem Vierten.

Insgesamt sehen 57 Prozent der Lehrkräfte Gewalt und Konflikte als grosses Problem an ihrer Schule. 61 Prozent berichten von einer Zunahme der Gewalt seit der Corona-Pandemie. Jeder sechste Schüler ab der neunten Klasse fühlt sich nach eigenen Angaben an seiner Schule unsicher.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.