Die Stadt München hat wegen anhaltender Trockenheit Einschränkungen beim Wasserverbrauch verhängt. Wie die Stadt mitteilte, dürfen unter anderem private Pools nicht mehr befüllt, Rasenflächen nicht bewässert und Blumen tagsüber nicht gegossen werden. Die Massnahmen gelten auch für Gemeinden, die von den Stadtwerken München (SWM) mit Trinkwasser versorgt werden. Verstösse können mit Bussgeldern geahndet werden.
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Die SWM begründeten die Anordnung mit einer angespannten Versorgungslage. Nach Angaben der Stadt liefern die Wassergewinnungsgebiete im Mangfall- und Loisachtal aufgrund der Trockenheit weniger Wasser, während der Verbrauch gestiegen sei.
Mehrere Nachbargemeinden sehen hingegen keinen Anlass für vergleichbare Einschränkungen. Das Kommunalunternehmen Ver- und Entsorgung München Ost (Vemo), das zahlreiche Gemeinden im Münchner Umland versorgt, erklärte Apollo News, die Trinkwasserversorgung sei «uneingeschränkt sichergestellt». Weder bei den Grundwasserständen noch beim Wasserverbrauch gebe es derzeit aussergewöhnliche Entwicklungen.
Unterschiedliche Versorgungsnetze führen dazu, dass die Regelungen selbst innerhalb einzelner Gemeinden variieren. In Aschheim etwa gilt die Sparanordnung nur im Ortsteil Dornach, der von den Stadtwerken München beliefert wird. Der übrige Teil der Gemeinde erhält sein Trinkwasser über Vemo und unterliegt keinen zusätzlichen Beschränkungen. Bürgermeister Florian Meier erklärte, eine flächendeckende Kontrolle der Vorgaben sei praktisch kaum möglich.