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«Sollte das geschehen, wird die Islamische Republik Iran nicht mehr existieren!»: Trump wirft Teheran Verstoss gegen Waffenruhe vor

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«Sollte das geschehen, wird die Islamische Republik Iran nicht mehr existieren!»: Trump wirft Teheran Verstoss gegen Waffenruhe vor
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Die USA haben nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran angegriffen und den militärischen Druck auf Teheran trotz des Mitte Juni geschlossenen Waffenstillstandsabkommens erhöht. Das zuständige US-Regionalkommando Centcom erklärte, Luftabwehrstellungen, Raketen- und Drohnenlager sowie Überwachungseinrichtungen seien als Reaktion auf die anhaltenden Angriffe des Iran auf die internationale Schifffahrt attackiert worden. US-Präsident Donald Trump warf Teheran gleichzeitig einen erneuten Verstoss gegen die Waffenruhe vor und drohte mit der Vernichtung der Islamischen Republik.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
US-Präsident Donald Trump verschärft den Ton gegenüber dem Iran
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Centcom bezeichnete den Einsatz als direkte Antwort auf iranische Angriffe auf Handelsschiffe im Persischen Golf. Nach Angaben eines hochrangigen US-Beamten fiel der Angriff umfangreicher aus als der Einsatz in der Nacht zuvor. Der Iran meldete Explosionen bei der Hafenstadt Sirik sowie auf der Insel Keschm in der Strasse von Hormus. Der staatliche Rundfunk Irib berichtete unter Berufung auf Militärkreise, ein Sendeturm und ein Dorf seien getroffen worden. Eine unabhängige Bestätigung lag zunächst nicht vor.

Teheran reagierte nach eigenen Angaben mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain. Die Revolutionsgarden erklärten, Ziele auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem in Kuwait sowie Einrichtungen der 5. US-Flotte in Bahrain seien angegriffen worden. Die Operation sei eine Vergeltung für die jüngsten US-Angriffe und eine Reaktion auf Verstösse Washingtons gegen das Waffenstillstandsabkommen. Zugleich drohten die Revolutionsgarden mit dem Abbruch aller diplomatischen Gespräche, falls die Angriffe fortgesetzt würden.

Trump verschärfte unterdessen den Ton gegenüber Teheran. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb der US-Präsident, der Iran habe «schon wieder!» gegen das Waffenstillstandsabkommen verstossen. «Es könnte ein Punkt kommen, an dem wir nicht mehr in der Lage sind, vernünftig zu bleiben, und gezwungen sein werden, das Werk, das wir sehr erfolgreich begonnen haben, militärisch zu vollenden. Sollte das geschehen, wird die Islamische Republik Iran nicht mehr existieren!»

Es handelt sich um den zweiten US-Luftschlag gegen iranische Ziele seit Inkrafttreten des Rahmenabkommens Mitte Juni. Auslöser der jüngsten Eskalation war ein Angriff auf ein Frachtschiff in der Strasse von Hormus, für den Washington den Iran verantwortlich macht. Teheran weist den Vorwurf zurück und beschuldigt seinerseits die USA, die vereinbarte Waffenruhe gebrochen zu haben.

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