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«Sie waren nicht für uns da»: Trump kritisiert Deutschland, Italien und Grossbritannien erneut als unzuverlässige Nato-Partner

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«Sie waren nicht für uns da»: Trump kritisiert Deutschland, Italien und Grossbritannien erneut als unzuverlässige Nato-Partner
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US-Präsident Donald Trump hat Deutschland, Grossbritannien und Italien erneut mangelnde Unterstützung im Konflikt mit dem Iran vorgeworfen und indirekt die amerikanischen Sicherheitszusagen für Europa in Frage gestellt. Bei einem Auftritt im Weissen Haus erklärte Trump laut Bild-Zeitung, die Vereinigten Staaten hätten über Jahrzehnte enorme Summen für den Schutz Europas ausgegeben, seien aber von wichtigen Verbündeten im Stich gelassen worden, als Washington selbst Unterstützung benötigt habe. «Wir haben sie gebeten zu kommen, und sie waren nicht für uns da», sagte Trump mit Blick auf Deutschland, Grossbritannien und Italien.

Bonnie Chash/EPA/Keystone
Donald Trump im Oval Office im Weissen Haus in Washington (Symbolbild)
Bonnie Chash/EPA/Keystone

Die Äusserungen erfolgen nur wenige Tage nach dem G-7-Gipfel am Genfersee, bei dem Bundeskanzler Friedrich Merz und andere europäische Staats- und Regierungschefs um ein besseres Verhältnis zur neuen US-Regierung bemüht waren. Trump machte nun jedoch deutlich, dass er den europäischen Beitrag im jüngsten Konflikt mit dem Iran als unzureichend betrachtet. Vertreter seiner Regierung hatten Nato-Partnern bereits mehrfach vorgeworfen, die Vereinigten Staaten während der militärischen Auseinandersetzung nicht ausreichend unterstützt zu haben.

Trump verband seine Kritik mit einer Warnung an die europäischen Verbündeten. Wenn Staaten, die von amerikanischen Sicherheitsgarantien profitierten, den USA in vergleichsweise kleinen Angelegenheiten nicht helfen wollten, könne Washington künftig ebenfalls nein sagen. Die Bemerkungen werden in Nato-Kreisen als erneute Infragestellung der amerikanischen Schutzgarantie für Europa gewertet.

Vor diesem Hintergrund reist Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Dienstag zu Gesprächen nach Washington. Geplant sind Treffen mit Trump im Weissen Haus sowie mit weiteren hochrangigen Regierungsvertretern. Die Gespräche dürften sich neben dem Iran-Konflikt auch um die künftige Rolle der Vereinigten Staaten innerhalb des Bündnisses und die Lastenteilung zwischen Amerika und den europäischen Nato-Staaten drehen.

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