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«Sie sind Lügner»: Trump erklärt Feuerpause mit dem Iran faktisch für beendet

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«Sie sind Lügner»: Trump erklärt Feuerpause mit dem Iran faktisch für beendet
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US-Präsident Donald Trump hat die Feuerpause zwischen den USA und dem Iran für beendet erklärt und weitere direkte Verhandlungen mit der Führung in Teheran als «Zeitverschwendung» bezeichnet. Das berichtete die Financial Times unter Berufung auf Trumps Aussagen am Nato-Gipfel in Ankara.

Hussein Malla/AP/Keystone
Donald Trump am Nato-Gipfel in Ankara
Hussein Malla/AP/Keystone

Trump sagte auf die Frage nach dem Bestand der Feuerpause: «Meiner Meinung nach ist sie vorbei.» Er fügte hinzu, er wolle sich «nicht mehr mit ihnen befassen» und bezeichnete die iranische Führung als «Abschaum». Wörtlich erklärte er: «Sie sind kranke Menschen. Sie werden von kranken Menschen geführt. Und sie sind bösartig und gewalttätig. Wenn sie eine Atomwaffe hätten, würden sie sie einsetzen.»

Den Aussagen gingen neue militärische Auseinandersetzungen voraus. Nach Angaben des Pentagons reagierten die USA mit Angriffen auf iranische Ziele auf Attacken gegen Schiffe in der Strasse von Hormus. Der Iran erklärte seinerseits, mit Raketen- und Drohnenangriffen auf 85 US-Militärstandorte im Nahen Osten geantwortet zu haben.

Trump liess zwar offen, ob seine Unterhändler die Gespräche mit Teheran fortsetzen sollen. Steve Witkoff und Jared Kushner könnten weiterverhandeln, sagte er. Eine Einigung hält der Präsident jedoch für wenig wahrscheinlich. «Für mich ist es einfach Zeitverschwendung, mit ihnen zu verhandeln. Sie sind Lügner», erklärte Trump und verwies auf seine langjährige Erfahrung als Unternehmer. Mit den Mullahs seien aus seiner Sicht keine belastbaren Vereinbarungen möglich.

Am Rande des Nato-Gipfels weitete Trump seine Kritik zudem auf mehrere Bündnispartner aus. Spanien bezeichnete er wegen dessen Haltung zum Iran-Konflikt als «schrecklichen Partner» und drohte erneut mit einem Stopp des Handels. Auch seine Forderung nach einer Übernahme Grönlands durch die USA bekräftigte der Präsident.

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