Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic kündigt seinen Rücktritt an

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic kündigt seinen Rücktritt an
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic kündigt seinen Rücktritt an
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hat seinen Rücktritt angekündigt und vorgezogene Präsidenten- und Parlamentswahlen in Aussicht gestellt. Der Staatschef erklärte auf einer Kundgebung seiner Regierungspartei SNS in Belgrad, er werde sein Amt «in einigen Wochen» niederlegen. Einen konkreten Termin für seinen Rücktritt oder die Neuwahlen nannte er nicht.

ANDREJ CUKIC / KEYSTONE
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic an einer SNS-Kundgebung in Belgrad
ANDREJ CUKIC / KEYSTONE

Vucic sagte, seine zweite und nach der Verfassung letzte Amtszeit als Präsident werde damit vorzeitig enden. Gleichzeitig kündigte er an, den Wahlkampf seiner Partei aktiv zu unterstützen. Die Wahlliste solle unter dem Namen «Vereintes Serbien» antreten. Beobachter gehen davon aus, dass Vucic nach seinem Rücktritt als Spitzenkandidat der SNS bei den Parlamentswahlen antreten und im Falle eines Wahlsiegs erneut das Amt des Ministerpräsidenten übernehmen könnte. Dieses hatte er bereits von 2014 bis 2017 inne, bevor er zum Präsidenten gewählt wurde.

Die Rücktrittsankündigung erfolgt nach mehr als eineinhalb Jahren anhaltender Proteste gegen die Regierung. Auslöser war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs in Novi Sad im November 2024, bei dem sechzehn Menschen ums Leben kamen. Studenten und Oppositionsgruppen machen Korruption, Machtmissbrauch und Versäumnisse bei staatlichen Kontrollen für das Unglück verantwortlich. Sie fordern seit Monaten politische Konsequenzen und vorgezogene Neuwahlen.

Vucic weist die Vorwürfe zurück und spricht von einer Kampagne zur Destabilisierung des Landes, hinter der ausländische Kräfte stünden. Ein Interview zum Thema erschien vor einem Jahr auf den Kanälen der Weltwoche:

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.