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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen, grenzübergreifenden, horizontarbeitenden Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig. Kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Freitag, dem 25. September 2026. Die Nachrichten, die Schlagzeilen können auch in die Irre führen. Meistens führen sie in die Irre, vor allem in der heutigen Zeit, in der die Propaganda, in der die Fake News vor allem von jenem verbreitet werden, die behaupten, Fake News und Propaganda zu bekämpfen. Also man muss sehr skeptisch sein und die meisten Leute sind ja sehr skeptisch, wenn sie sich da die Nachrichten... wenn sie sich die Medien zumuten. Die Entwicklungen, die allgemeinen Tendenzen sind ja alles andere als erfreulich. Wir haben einen Krieg in Europa, der kann jederzeit explodieren, noch mehr explodieren, eskalieren, auf eine Art und Weise, wie es das seit 1945 nicht mehr gegeben hat. Wir haben Wirtschaftskrisen, wir haben massive bürokratische Missstände. Die EU ist auf der Intensivstation, funktioniert nicht, die Intellektuelle. und institutionelle Fehlkonstruktion. In Deutschland hängt die Regierung in den Seilen italienische Verhältnisse. Im Gegenteil, wir erleben Italien als stabilstes Land in Europa, auch eine neue Wirklichkeit. Aber es gibt schon eine ganze Reihe von happigen Tendenzen, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Die Probleme, die man in den letzten 20 Jahren versucht hat, mit Geld einfach zuzuschütten, aber nicht gelöst hat, diese Probleme, die treten jetzt wieder ans Tageslicht, weil Wie nach einer langen Dürrezeit, wenn es nicht regnet, sehen wir jetzt zum Beispiel in der Schweiz die Flüsse, übrigens auch in Deutschland, die Flüsse nicht mehr so einen hohen Wasserstand haben. Da kommen plötzlich die Felsblöcke zum Vorschein. Genauso ist es jetzt mit den Problemen, die sind zuvor verschwunden in einem Ozean der vor allem künstlich geschaffenen Liquidität mit den Gelddruckerpressen. Da hat man gemeint, wir surfen da auf den hohen Wogen des Wohlstands, aber es war eben ein künstlicher, ein... Wohlstand auf Pump, ein Fake-Wohlstand. Und jetzt sehen wir die Probleme, die Lebenslügen der letzten Jahre kommen ans Licht. Das ist übrigens auch das Heilsame, das Ernüchternde. Das ist der Grund auch für meinen Optimismus. Nicht, dass ich mich an diesen Problemen freuen würde und an den möglichen Problemverschärfungen, die uns zu bevorstehen. Aber man muss immer sehen, wenn etwas Negatives da ist und wenn die Leute anfangen darüber zu reden, ist das immer der erste Schritt für eine Problemlösung. In der Politik geht es nicht so schnell wie im Unternehmen. weil in der Politik sind die Prozesse überbremst. Zum Glück, wir leben ja in Demokratien, nicht in Diktaturen. Wobei eben die Vorzeigedemokraten, die, die sich da immer selber auf die Schultern klopfen, das sind dann meistens die, bei denen wenig Demokratie drinsteckt. Denn je öfter man von Demokratie reden muss, desto weniger offensichtlich ist es offenbar, dass man für Demokratie steht. Also die, die das Wort gar nie verwenden, das sind meistens die zuverlässigsten Demokraten. Und die, die immer darüber reden, da muss man etwas... skeptisch sein. Aber mein Punkt hier in diesem kleinen Spontan- Intro ist eigentlich ein anderer. Das Negative lenkt eben auch davon ab, was an Positiven passiert. Und was ist eine Quelle des verlässlich Positiven in der heutigen Welt? Das sind die Unternehmer. Das sind die Visionäre. Das sind die, die nicht jammern. Das sind die, die versuchen, etwas zu verbessern. Die versuchen, ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder eine alte Dienstleistung besser billiger, günstiger, für den Konsumenten gewinnbringender, angenehmer etc. auf den Markt zu werfen. Und das ist eine permanente Quelle der Zuversicht, wenn man sich mal vor Augen führt, was für eine unglaubliche unternehmerische Vitalität nach wie vor herrscht. Auch und gerade in einem Land wie Deutschland, das ja tagtäglich kaputtgeredet wird, das sich selbst zerfleischt, auch nicht nur schlecht, dass man selbstkritisch ist. Es wäre noch viel gefährlicher und beunruhigender, wenn die Deutschen... angesichts der Lage, in der sie drinstecken, in arrogante Jubelhymnen ausbrechen würden. Nein, da ist natürlich jetzt viel auch selbst in Fragestellung da. Politischer Stress, Polarisierung, unangenehm. Aber diese Chemotherapie der Wirklichkeit, davon bin ich überzeugt, die wird am Schluss dazu führen, dass der Patient Deutschland gestärkt aus dem hervorgehen wird. Und die Unternehmer, man sollte sich an ihnen ein Beispiel nehmen. Und gestern ist in Berlin... einer der bedeutendsten Unternehmer und Investoren der Gegenwart, mit dem Axel-Springer-Preis ausgezeichnet worden, Peter Thiel. Peter Thiel, ja ursprünglich Deutscher, in Frankfurt am Main geboren, hat eine riesen Karriere hingelegt, war schon vor einem Jahr in der Klinik, Früher ein Schachgenie, als Schüler, ist er an den besten Universitäten gewesen, hat als Investor grosse Furore gemacht und vor allem auch als Jungunternehmer mit der Gründung des Bezahldienstes Paypal. Das hat er mit einem Kollegen zusammen auf die Beine gestellt. Dann ist man auch zusammengekommen mit Elon Musk, der damals auch in diesem Bereich mitmischte. Also da sind eine ganze Reihe von bedeutenden Weichenstellungen vorgenommen worden. Und dieser Peter Thiel. ursprünglich Deutscher, ist ja sozusagen eine deutsche Trumpfkarte. Das war das Votum des Verlagschefs Matthias Töpfner in seiner Laudatio, dass er gesagt hat, er verstehe gar nicht, warum man in Deutschland nicht viel mehr Gebrauch mache von einem Exildeutschen wie Peter Thiel, der ja so viel geleistet hat, der so viel gebracht hat und entsprechend eben auch heute inspirierend wirken könnte in dieses von Bürokratie Senkblei. und politischer Depression heimgesuchten Deutschland in dieser Bundesrepublik. Und diese Laudation, diese Feier des Unternehmertums, die hat ausgerechnet in Berlin stattgefunden, da im 19. Stock des Springer-Hochhauses, das ja wie ein Turm der Aufklärung, auch in finsterer Zeit, damals während des Kalten Krieges, ganz bewusst vom Verlagsgründer Axel Springer an die deutsch-deutsche Grenze gesetzt wurde. Früher ja. als es die DDR noch gab, ist die Berliner Mauer unmittelbar an diesem Verlagshaus entlang verlaufen. Also hier auch ein architektonisches Zeichen sozusagen, ein Denkmal des Widerstands, ein Stachel im Fleisch da gegen den Sozialismus und gegen all diese Tendenzen, die uns heute ja auch noch zu schaffen machen. Also Peter Thiel in den Medien natürlich, vor allem auch in den deutschen Mainstream-Medien, eine hochumstrittene Figur. Wer da kritisiert, weil er eben nicht links ist, weil er nicht progressiv ist, weil er nicht mitmacht bei diesem Gutmenschentum und bei diesen Ablasshandlungen, dass eben reiche Leute dann wie ein Bill Gates anfangen, ihr Vermögen zu verschenken und sich da als Gutmenschen zu profilieren versuchen. Er ist auch ein intellektueller Peter Thiel. Er ist einer, der sich mit geistesgeschichtlichen Themen auseinandersetzt, mit politischen Themen. Und was mich an ihm immer fasziniert und beeindruckt hat, jetzt abgesehen von seiner unglaublichen unternehmerischen Leistung, Was mich vor allem an ihm immer fasziniert hat, ist, dass er eben auch als ein unkonventioneller Denker nicht auf einer Betonautobahn sozusagen auf der sturen Linie geradeaus fährt, sondern immer auch wieder mit interessanten Beobachtungen und auch sich selber gegenüber skeptischen und etwas widerspenstigen Gedanken auffällt. Und so etwas hat er da auch in seinen Ansprachen und in seinen Wortmeldungen in letzter Zeit. Es gibt auch einen Podcast, sehr interessant, zwischen Döpfner und Thiel, kann man auf der Weltwebsite nachschauen. Was eben auch interessant ist, mit Blick auf dieses Wahlresultat in Berlin, da brechen ja jetzt vor allem die bürgerlichen oder psoigebürgerlichen Medien in solche Weltuntergangs-Arien aus. Ja, diese schlimmen Antisemiten und Kommunisten und Enteigner, die jetzt da in Berlin gewonnen haben, von Verrückten gewählt etc. Ich meine, so geht es natürlich auch nicht. Meine Damen und Herren, wenn man auf der rechten Seite die Wahlerfolge einer AfD analysiert und sagt, ja, da ist es jetzt wichtig, die Befindlichkeit des Wählers ernst zu nehmen und den Unmut, der sich da zum Ausdruck bringt, ja, da müssen Sie das auch auf der linken Seite tun. Und ich bin jetzt kein Experte in Sachen Linkspartei. Ich war auch überrascht, dass die dermassen zugelegt hat. Aber wenn man zurückblickt, kann man vielleicht gar nicht so überrascht sein. Auf jeden Fall ist... Die Tatsache, dass so viele deutsche Journalisten das nicht haben kommen sehen, auch wieder Ausdruck der Tatsache einer gewissen institutionellen Abgehobenheit, die halt vielleicht in diesen hohen Verlagshäusern, in diesen der Wirklichkeit entrückten Teppichetagen tatsächlich etwas auf Distanz gerät, die Wirklichkeit der Leute. Aber selbstverständlich muss man eben auch da mal analysieren, Warum kommt so eine... Partei an die Macht. Und ich finde das hochinteressant jetzt in Berlin. Und ich glaube, ein paar Fragen, die da zu denken geben und jetzt zu diesem Wahlerfolg geführt haben, die sind eben auch von der bürgerlichen Seite ernst zu nehmen. Zum Beispiel ist die Wohnungsnote, die Preisentwicklung in Berlin ist ein Riesenthema. Es heisst, dass da die Linkspartei mit dem also wirklich gepunktet und gewonnen hat. Kein Wunder, in den 2000er Jahren, damals so habe ich noch in Berlin gelebt und hier gearbeitet. Es sind ja wesentliche Teile des öffentlichen, des kommunalen Wohnungsbestandes von der damaligen Regierung Wovereit verkauft worden, an zum Teil internationale Konzerne. Man musste das machen nach einer Bankenkrise. Die Stadt war pleite, der Weltwoche-Kolumnist Hilo Sarrazin. War damals Finanzsenator, überliefert von ihm ein berühmter Spruch, man muss sparen, bis es quietscht. Und in dieser finanziellen Notlage hat sich Wovereit entschlossen, eigentlich marktwirtschaftlich für einen Sozialdemokraten beachtlich, den Wohnungsmarkt stärker zu privatisieren. Aber dann gehen natürlich aufgrund der grossen Nachfrage, die entstanden ist, die Preise nach oben. Und das akzeptieren weite Teile der Bevölkerung nicht. Das sehen wir auch in Zürich. Wir hatten diese Diskussionen immer und immer wieder in den Städten. wo man den freien Wohnungsmarkt einschränkt, weil einfach die Leute, die dort wohnen, einen Anspruch erheben, dass sie günstige Wohnungen bekommen. Und das sind Ansprüche, die sich natürlich dann auch demokratisch zur Geltung bringen. Und deshalb hat dieser Wohnungsverkauf damals, der aus der Notlage kam, der ist mittlerweile als ein Kapitalfehler durchschaut. Und Berlin ist ja heute in der absurden Situation, dass sie wieder Wohnungen zurückkaufen, die sie einmal verkauft haben. allerdings zu viel, viel höheren Preisen. Also hier ist ein, sagen wir mal, aus der linken Sicht legitimes Anliegen. Die Leute sagen, das geht einfach nicht, dass man da alles verhökert hat und jetzt irgendwelche Milliardäre verdienen sich eine goldene Nase und wir haben überhaupt nichts davon hier in der Stadt. Wir haben gar keinen bezahlbaren Wohnraum mehr. Natürlich ist das nicht marktwirtschaftlich durchdacht, aber das ist die Situation, das ist die Befindlichkeit der Leute. Das Zweite, was wichtig ist bei der Linkspartei, Frieden. Das ist auch keine Kriegstreiberpartei. Sie wollen Frieden mit Russland, sie wollen einen Ausgleich. Sie sind übrigens auch gegen den Schnüffelstaat des Verfassungsschutzes. Das ist auch interessant, dass hier die Linkspartei sozusagen einen anti-autoritären, anti-etatistischen Punkt setzt. Dann klar, im Migrationsbereich sind sie natürlich auf der absolut anderen Schiene als eine AfD. Sie sind der Meinung, man müsse Berlin zu einer Art Asylstadt machen. Auch deshalb, weil die... Zuwanderer dann aus Sicht der Linkspartei hoffentlich mal dann diese Partei wählen werden. Man möchte weniger polizeiliche Repression. Ich meine, das sind keine bürgerlichen Anliegen natürlich, aber das sind klassische Anliegen der Linken, wie ich sie früher auch in so Studenten-WGs in Zürich kennengelernt habe. Die sind jetzt einfach auf der Stufe der Regierungsfähigkeit. Eine Politik, die dann am Ende nicht bezahlbar sein wird, die natürlich auch in den Auswirkungen negativ ist, aber Jetzt einfach das so wegzuwischen, das seien alles verrückte Radikalinskis, da macht man es sich zu einfach. Und vor allem auf der bürgerlichen Seite, die sich jetzt auch so extrem echauffieren und sagen, ja, das ist die Islamistenpartei, die da für die Muslime steht. Ja, Entschuldigung, wer hat denn eigentlich diese Migrationsbewegung in Gang gesetzt? Das war nicht die Linkspartei 2015, das war die CDU und der Angela Merkel. Also auch hier etwas abrüsten. mehr Gelassenheit, mehr analytische Durchdringung, mehr der Versuch, hier auch die andere Seite verstehen zu wollen, um vielleicht auch die Motive zu ergründen, die zu solchen Resultaten führen. Das gilt eben sowohl auf der rechten wie auf der linken Seite, wird immer wieder vergessen. Gilt aber auch in internationalen Konflikten. Man muss sich eben auch auseinandersetzen mit dem, wie die Russen diesen Krieg sehen. Und da denken viele deutsche Journalisten viel zu kurz und auch die Politiker. Sie begnügen sich einfach mit diesen gesinnungsethischen Rechthabereien. Wir sind die Guten, das sind die Bösen. Ende der Diskussion. So einfach ist es nicht. Das sieht man in der Innenpolitik, man sieht es aber auch in der Aussenpolitik. Was sind die weiteren Themen des Tages? Trump und Xi treffen sich. Es gibt Deals, trotz Rivalität, Schadensbegrenzung. Ja, das ist gut, dass da die grossen Raubtierstaaten miteinander reden. Das ist eine bessere Diplomatie als diese Diplomatie des Zeigefingers und der Rechthaberei, die wir in der Europäischen Union haben. Der Support für die Ukraine bröckelt. Nur 51 UNO-Länder bekennen sich zu verstärkter Unterstützung. Die USA ist nicht dabei, nimmt man das eigentlich zur Kenntnis, in den geschlossenen Abteilungen der Medien und der Politik, unter anderem in Berlin, unter anderem in Brüssel. Diese Fronten bröckeln. Es gibt eine neue multipolare Ordnung. Es ist nicht alles so bipolar und schwarz-weiss, wie das eben vor allem unsere gesinnungsfreudigen journalistischen Kollegen da in der Bundesrepublik gerne hätten. Trump muss nach Richterbeschluss CNN und Co. wieder ins weisse Haus lassen. Interessant, er hat ja die aus seiner Sicht Fake-News-Medien ausgrenzen wollen. Großes Thema übrigens, wie da die Zwischenwahlen ausgehen werden. Man rechnet ja mit mit gewaltigen Verlusten für Trump und seine Partei. Nicht zuletzt deshalb, weil er sich im Nahen Osten verrannt hat, weil viele Amerikaner das nicht verstehen, warum man sich dermassen da mit Israel verbündet, um da Kriege zu entfesseln, die man irgendwie dann nicht mehr los wird. Das durchschauen, das sehen viele Amerikaner nicht so. Sie sehen das nicht im unmittelbaren Interesse. Sie glauben, dass Trump da in eine Richtung abdriftet, die er ja eigentlich früher immer kritisiert hat, dass man da bei sinnlosen Kriegen im Ausland mitmacht. Mutmasslicher Wahlbetrug in Schweden, ja, das ist auch ein spannendes Kapitel. Und als ich das gelesen habe, dachte ich, bei uns ist es sicherlich auch so. Was ist da bekannt an Fakten? Wir sind keine Insider, aber wir verfolgen, was da in den Medien berichtet wird. In Schweden sind von migrantischen Kreisen ausgehend Somalier, eingebürgerte Somalier, die haben da offensichtlich ganz massiv, auch mit Bezahlung, Einschüchterung, den Wahlverlauf beeinflusst. Und es ist dann auch ein Somalier, tatsächlich ein Ex-Somalier, Eingebürger mittlerweile und schwedischer Staatsbürger, ist dann auch ins Parlament gewählt worden. Da sind also massive Unregelmässigkeiten festgestellt worden. Das ist ja ein Thema, das man bei uns immer etwas weggewischt hat. Oder als der amerikanische Präsident Trump damals sagte, die Fake-Wahl von 2020. Ich werde einfach ein bisschen vorsichtig. Ich bin überzeugt, dass Wahlfälschung ein grosses Thema ist. Sowohl mit der Briefwahl, mit der elektronischen Wahl sowieso. Das ist etwas vom Allergefährlichsten, darf man auf keinen Fall zulassen. Einfach. nicht so naiv sein. Also hier sind Dinge im Gang. Und wir haben ja durch die Migrationspolitik hier die Tore und die Schleusen geöffnet für sehr viele Personen aus Afrika. Ich weiss, man ist sozusagen auf ganz dünnem Eis in gewissen Kreisen, wenn man das sagt. Aber es ist einfach eine Tatsache. Wir haben hier natürlich zum Teil afrikanische Zustände importiert. Afrikanische Zustände. Das ist so. Und das ist eine Feststellung. Das ist kein moralistisches... Verdammungsurteil ist einfach eine nüchterne Feststellung. Wie hat das der verstorbene deutsche Journalist gesagt? Wer Kalkutta, halb Kalkutta zu sich holt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selber zu Kalkutta. Das ist so, das ist diese Selbstüberschätzung. Wir schaffen das und man nimmt eben auch die Migranten nicht ernst, man nimmt die Kulturen nicht ernst, dass denen sie kommen und dann importiert man das unbesehen der Konsequenzen. ist die genau gleiche Gesinnungsdumpfe, realitätsfeindliche Politik, die da betrieben wurde, wie wir sie heute auch unter anderem im Ukraine-Krieg beobachten können, mit gravierenden, schwerwiegenden Folgen und Konsequenzen. Übrigens auf Weltwoche online haben wir dokumentiert die Reden von Präsident Zelenskyy vor der UNO und auch von Aussenminister Lavrov. Einfach interessant hier, die Ausführungen einmal des russischen Aussenministers wieder einmal sich zu Gemüte zu führen. der da vor allem auch die Entstehungsbedingungen des Krieges noch einmal aus seiner Sicht rekapituliert. Und bevor man das alles einfach wegwischt, sollte man sich da eben auch damit auseinandersetzen. Was kann man zusammenfassend sagen? All diese Phänomene, die ich Ihnen beschrieben habe, verdeutlichen etwas, nämlich die Arroganz des klassischen Westens, vor allem in Europa. Die Europäer, die EU, Staaten, Die Regierungen, die jetzt allmählich von der Bildfläche verschwinden müssen, weil immer mehr Leute das Spiel dadurch schauen, sind einfach überheblich, sind abgehoben, haben den Bezug zur Wirklichkeit verloren und sich da verpanzert in einer moralisierenden Pose, in einer Arroganz, die in der praktischen Auswirkung sehr, sehr gefährlich ist. Das ist sozusagen der analytische Grundstrom meiner Diagnose. Überall sieht man das wieder, aber das wird jetzt eben korrigiert durch die Chemotherapie der Wirklichkeit oder man könnte auch so sagen, durch den Aufstand der Bevölkerung im Rahmen der Demokratie. Das ist eben Demokratie und in gewissen Gebieten werden die Linken gewählt, in anderen die Rechten. Und man muss genau schauen und analysieren, was sind die Gründe und aufhören, auch da schon wieder mit Verdammungsurteilen zu kommen. Ich muss mich auch immer wieder an der Nase nehmen. Man ist nur allzu leicht versucht und verleitet, entsprechend zu argumentieren. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es Ihnen allen. Einen schönen Tag. Lassen wir uns inspirieren von Unternehmen wie Peter Thiel, die Dinge durch Intelligenz, Einsatz und Leistung zustande bringen, die die Welt verändern, im positiven Sinne. Diese pulsierende Aktivität lässt sich nicht unterdrücken. Das Leben gewinnt. Aber auch diese seelenlosen Bürokratien können das nicht abwürgen. Bis bald, ein schönes Wochenende. Ich freue mich dann aufs Wiedersehen, melde mich zurück. Bin jetzt wieder etwas im Ausland unterwegs, werde da ein paar Konferenzen besuchen, um Ihnen aus erster Hand dazu berichten. Und ja, lassen Sie sich überraschen. Ich freue mich und Ihnen eine schöne Zeit. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. 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Selenskyj-Support bröckelt. Peter Thiel ausgezeichnet: Lob des visionären Unternehmers. Sensationserfolg der Linkspartei: Die Gründe. Wahlbetrug in Schweden, auch bei uns

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Selenskyj-Support bröckelt. Peter Thiel ausgezeichnet: Lob des visionären Unternehmers. Sensationserfolg der Linkspartei: Die Gründe. Wahlbetrug in Schweden, auch bei uns
Selenskyj-Support bröckelt. Peter Thiel ausgezeichnet: Lob des visionären Unternehmers. Sensationserfolg der Linkspartei: Die Gründe. Wahlbetrug in Schweden, auch bei uns
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Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Skepsis gegenüber Nachrichten und Medien
  3. Wirtschaftskrisen und gesellschaftliche Probleme
  4. Optimismus trotz negativer Entwicklungen
  5. Peter Thiel und Unternehmertum
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