Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Sehr wichtig für die USA»: Trump erhebt am Nato-Gipfel erneut Anspruch auf Grönland

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Sehr wichtig für die USA»: Trump erhebt am Nato-Gipfel erneut Anspruch auf Grönland
«Sehr wichtig für die USA»: Trump erhebt am Nato-Gipfel erneut Anspruch auf Grönland
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

US-Präsident Donald Trump hat auf dem Nato-Gipfel in Ankara erneut Anspruch auf Grönland erhoben. Die Insel sei «sehr wichtig für die USA, aber nicht wichtig für Dänemark», sagte er bei einem gemeinsamen Auftritt mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte.

Trump begründete seine Forderung mit der strategischen Bedeutung der Arktis. Er verwies auf den Zweiten Weltkrieg und sagte, die USA hätten Grönland nach der Besetzung Dänemarks durch Nazi-Deutschland übernommen und später «dummerweise» zurückgegeben. Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen wies die Forderung zurück. Grönland stehe nicht zur Disposition, sagte sie sinngemäss. Dänemark sei bereit, «jeden Zentimeter der Nato» zu verteidigen, auch das eigene Territorium.

Filip Singer/DPA/Keystone
Donald Trump mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Gipfel in Ankara
Filip Singer/DPA/Keystone

Rutte vermied offenen Widerspruch. Er verwies auf eine Vereinbarung mit Trump in Davos, wonach die amerikanische Militärpräsenz auf Grönland schrittweise ausgebaut werden solle. Er werde sicherstellen, dass dieser Plan «Schritt für Schritt» umgesetzt werde. Zugleich erklärte Rutte, er verstehe Trumps Ärger über einzelne Verbündete. Es handle sich aber um «Einzelfälle»; viele europäische Staaten hätten die USA unterstützt.

Trump blieb bei seiner Kritik an Nato-Partnern. Grossbritannien habe den USA eine Insel «zwei Wochen lang» nicht zur Verfügung gestellt, Italien sei «sehr schlecht» gewesen. Auch Deutschland und Frankreich nannte er. Rutte hielt dagegen, Europa habe den USA in grossem Umfang geholfen, und lobte Trump dafür, die Europäer zu höheren Verteidigungsausgaben gedrängt zu haben. Darauf sagte Trump mit Blick auf Rutte: «Deshalb mag ich ihn.»

Nach Angaben von Reuters wiederholte Trump seine öffentlichen Angriffe hinter verschlossenen Türen nicht. Dort habe er vielmehr betont, die USA wollten in der Nato bleiben.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.