Die Schweizer Nationalmannschaft muss im WM-Achtelfinal gegen Kolumbien auf Johan Manzambi verzichten. Das teilte der Schweizerische Fussballverband nach einer MRT-Untersuchung des 19-jährigen Mittelfeldspielers mit, wie der Blick berichtet. Der Youngster zog sich im Abschlusstraining eine Knieverletzung zu und fällt für die Partie definitiv aus.
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Manzambi verletzte sich nach Angaben aus dem Umfeld der Mannschaft in der letzten Spielform des Trainings im National Soccer Development Centre in Vancouver offenbar ohne Einwirkung eines Gegenspielers. Unmittelbar danach wurde er medizinisch untersucht und anschliessend einer Magnetresonanz-Tomografie unterzogen. Diese schloss nach bisherigen Erkenntnissen eine schwere Knieverletzung aus. Ob der Offensivspieler im weiteren Verlauf des Turniers nochmals eingesetzt werden kann, ist derzeit offen.
Der Ausfall trifft die Schweiz unmittelbar vor dem K.-o.-Spiel gegen Kolumbien empfindlich. Manzambi hatte sich im bisherigen Turnierverlauf mit starken Leistungen einen Stammplatz erarbeitet und galt als einer der auffälligsten Schweizer Akteure, ja sogar als Hoffnungsträger.
Nationaltrainer Murat Yakin hatte bereits vor Bekanntwerden der Diagnose erklärt, ein Ausfall von Manzambi wäre «ein riesiger Verlust». Auch Teamkollegen hoben seine Bedeutung hervor. Flügelspieler Dan Ndoye sagte nach dem Gruppenspiel gegen Algerien, Manzambi habe «uns auf ein neues Level gebracht» und verfüge über weiteres Entwicklungspotenzial.
Neben Manzambi bereiten dem Schweizer Trainerstab weitere Personalsorgen Kopfzerbrechen. Auch Rubén Vargas und Djibril Sow mussten das Abschlusstraining vorzeitig abbrechen. Über das Ausmass ihrer Blessuren lag zunächst keine abschliessende Diagnose vor. Zudem gelten Michel Aebischer und Luca Jaquez weiterhin als fraglich für den Achtelfinal.