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EDA-Vertreter haben im Irak drei inhaftierte Schweizer besucht, die früher der Terrororganisation Islamischer Staat angehörten. Das bestätigte die Konsularabteilung des Aussendepartements. Die Besuche fanden vor wenigen Tagen in einem irakischen Gefängnis statt. Weitere Angaben machte das EDA nicht.
Die drei Männer waren Anfang Jahr aus einem Lager der Syrischen Demokratischen Kräfte in ein irakisches Gefängnis verlegt worden. Gegen sie laufen Verfahren im Irak. Die Schweiz verfolgt grundsätzlich die Politik, Personen, die sich terroristischen Organisationen angeschlossen haben, nicht aktiv zurückzuführen.
Für einen der drei Fälle muss das EDA jedoch einen Rückführungsantrag erneut prüfen. Das Bundesgericht entschied, dass die Behörden die Haftbedingungen des Westschweizers genauer abklären müssen. Der Mann war 2015 nach Syrien gereist, wurde 2019 festgenommen und soll nun im Irak vor Gericht gestellt werden. Dort droht ihm die Todesstrafe.