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Schussverletzungen am Kopf: Mutmassliche Bombenlegerin von Monaco tot in Kiew aufgefunden

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Schussverletzungen am Kopf: Mutmassliche Bombenlegerin von Monaco tot in Kiew aufgefunden
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Die ukrainische Hauptverdächtige im Bombenanschlag auf den Unternehmer Wadym Jermolajew in Monaco ist in Kiew erschossen worden. Das teilte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft mit. Demnach gestand ein aktiver Offizier des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR, die 39-jährige Anastasija Beresowska gemeinsam mit einem ehemaligen Strafverfolgungsbeamten getötet zu haben. Nach eigenen Angaben hatte er seine Vorgesetzten weder über seine Kontakte zu der Frau noch über Geldüberweisungen an sie informiert und «aus eigener Initiative» gehandelt.

Montage der Weltwoche
Schussverletzungen am Kopf: Mutmassliche Bombenlegerin von Monaco tot in Kiew aufgefunden
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Die Leiche der Verdächtigen wurde am Montagabend mit Schussverletzungen am Kopf in Kiew entdeckt. Am Tatort fanden Ermittler Patronenhülsen. Beide mutmasslichen Täter wurden festgenommen und werden wegen gemeinschaftlichen Mordes verfolgt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft führte die Aussage eines der Beschuldigten die Ermittler zum Fundort der Leiche.

Beresowska galt als Hauptverdächtige des Bombenanschlags auf den aus der Ukraine stammenden Unternehmer Wadym Jermolajew in Monaco in der vergangenen Woche. Die Behörden des Fürstentums hatten wegen versuchten Mordes, der Platzierung eines Sprengsatzes und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung eine internationale Fahndung über Interpol veranlasst. Nach den Ermittlungen soll sie sich als Mann verkleidet haben, den Sprengsatz vor einem Wohnhaus deponiert und anschliessend über Frankreich, Deutschland und weitere europäische Länder in die Ukraine zurückgekehrt sein.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, die beiden nun festgenommenen Männer hätten Beresowska wiederholt Geld auf Krypto- und Bankkonten überwiesen. Bei der Durchsuchung des Hauses des ehemaligen Strafverfolgungsbeamten stiessen Ermittler zudem auf einen Keller, der nach ihren Angaben einer Folterkammer ähnelte. Die ukrainischen Behörden teilten mit, sämtliche Ermittlungserkenntnisse an die Behörden in Monaco übermittelt zu haben und eng mit ihnen zusammenzuarbeiten. Der Fall dürfte in Kiew Fragen über die Kontrolle der Sicherheitsdienste und die Bekämpfung organisierter Kriminalität aufwerfen.

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