Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Heidi Reichinnek, unterstützt die Proteste des Bündnisses «Widersetzen» gegen den AfD-Bundesparteitag Anfang Juli in Erfurt. Auf den Social-Media-Kanälen des Bündnisses wirbt die Politikerin für Spenden und ruft zur Teilnahme an den geplanten Aktionen auf. «Schliesst euch den Protesten an!», erklärt Reichinnek in einem Beitrag.
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In einem weiteren Video begründet die Linken-Politikerin ihre Unterstützung mit dem Kampf gegen Faschismus und gesellschaftliche Ungleichheiten. «Der Faschismus in Deutschland, der war nie weg», sagt Reichinnek. Viele Menschen hätten nach dem Zweiten Weltkrieg geglaubt, das Problem werde verschwinden, erklärte sie weiter. Mit Blick auf Frauenrechte und gesellschaftliche Entwicklungen fügte sie hinzu: «Dich kann es auch treffen.» Deshalb sei es wichtig, gemeinsam Widerstand zu leisten.
Das Bündnis «Widersetzen» plant nach eigenen Angaben Blockadeaktionen gegen den AfD-Bundesparteitag in der thüringischen Landeshauptstadt. Auf seiner Website bezeichnet es sich als «antifaschistisches Aktionsbündnis». Dort heisst es unter anderem: «Es gibt keine Neutralität gegenüber dem Faschismus. Wer heute keinen Widerstand leistet, erwacht morgen in einer Diktatur.»
Unterstützung erhält das Bündnis auch vom Bundestags-Vizepräsidenten Bodo Ramelow (Linke). Er bezeichnete die Proteste in einem veröffentlichten Video als «Selbstermächtigung». Die Aktivisten kündigen «massenhaften, zivilen Ungehorsam» gegen den Parteitag und gegen «rechte Politik» an.