Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Schiesserei in Stade: Migrations-Beraterin soll Fluchtauto gefahren haben – und wurde nun von der Polizei festgenommen

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Schiesserei in Stade: Migrations-Beraterin soll Fluchtauto gefahren haben – und wurde nun von der Polizei festgenommen
Schiesserei in Stade: Migrations-Beraterin soll Fluchtauto gefahren haben – und wurde nun von der Polizei festgenommen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Nach der tödlichen Schiesserei in einer Jugendhilfe-Einrichtung im niedersächsischen Stade rückt die mutmassliche Fahrerin des Fluchtwagens in den Fokus der Ermittlungen. Nach Informationen des Nachrichtenportals Nius soll es sich um die 65-jährige Sylvia S. aus Bremen handeln. Die Frau wurde nach der Festnahme zunächst in Polizeigewahrsam genommen, später jedoch wieder auf freien Fuss gesetzt. Die Ermittlungen zu ihrer Rolle dauern an.

KAI MOORSCHLATT / KEYSTONE
LKA-Spezialisten untersuchen den Tatort in einer Jugendeinrichtung in Stade
KAI MOORSCHLATT / KEYSTONE

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der 45-jährige Tatverdächtige mit türkischen Wurzeln nach den Schüssen in einen Mercedes-Benz GLE Coupé gestiegen sein, den Sylvia S. gelenkt haben soll. Das Fahrzeug sei erst wenige Wochen vor der Tat auf sie zugelassen worden.

Nius berichtet weiter, Sylvia S. arbeite als Familien- und Migrationsberaterin bei einer bundesweit tätigen Organisation, die über das Bundesprogramm «Demokratie leben!» gefördert werde. Die Organisation berate unter anderem zu Aufenthaltsrecht, Familiennachzug und Einbürgerung und vertrete nach eigenen Angaben die Interessen von Familien mit Migrationshintergrund.

Nach Angaben von Nius sowie der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung soll Sylvia S. zudem die Patentante der drei Monate alten Tochter des Tatverdächtigen sein. Um das Kind war zuvor ein Konflikt zwischen den Eltern und den zuständigen Behörden entstanden. Auslöser waren Ermittlungen wegen des Verdachts auf ein Schütteltrauma. Die Eltern und ihr Umfeld wiesen die Vorwürfe zurück.

Drei Tage vor der Tat soll Sylvia S. laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung ein rund zwanzig Seiten umfassendes Schreiben an verschiedene Medien verschickt haben. Darin habe sie den Fall aus Sicht der Familie geschildert und Zweifel am Vorgehen der Behörden geäussert. Hinweise auf Drohungen gegen Mitarbeiter oder Behörden haben die Schreiben gemäss den Berichten nicht enthalten.

Der 45-jährige Tatverdächtige soll am Montag während eines Hilfeplangesprächs in der Einrichtung das Feuer eröffnet und sechs Mitarbeiter der Jugendhilfe sowie des Jugendamts getötet haben. Die Hintergründe der Tat und die mögliche Beteiligung der Fluchtfahrerin sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.