Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Rückführungen afghanischer Straftäter: EU-Kommission empfängt erstmals Taliban-Vertreter in Brüssel

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Rückführungen afghanischer Straftäter: EU-Kommission empfängt erstmals Taliban-Vertreter in Brüssel
Rückführungen afghanischer Straftäter: EU-Kommission empfängt erstmals Taliban-Vertreter in Brüssel
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Vertreter der Taliban sind erstmals seit ihrer Machtübernahme in Afghanistan von der EU-Kommission zu Gesprächen in Brüssel empfangen worden. Nach Angaben der EU-Kommission diente das Treffen auf «technischer Ebene» dazu, die Rückführung afghanischer Staatsangehöriger aus EU-Staaten zu erleichtern, insbesondere von Personen, die Straftaten begangen haben oder als Sicherheitsrisiko gelten. Die Behörde betonte, die Gespräche bedeuteten keine politische Anerkennung der Taliban.

Stringer/Keystone
Taliban-Kontrolle an einem Strassencheckpoint in Kabul (Symbolbild)
Stringer/Keystone

An den Gesprächen nahmen Vertreter der EU-Kommission sowie Delegierte aus fünfzehn Mitgliedstaaten teil. Das afghanische Aussenministerium sprach von einer «historischen Reise» und bezeichnete die Gespräche als produktiv. Aus Sicht der Taliban stand die Wiederaufnahme konsularischer Dienstleistungen für Afghanen in Europa im Zentrum des Austauschs.

Der Vorstoss erfolgt vor dem Hintergrund verschärfter Abschiebedebatten in mehreren europäischen Ländern. Bereits im Januar 2026 hatte die EU-Kommission in Kabul Gespräche über Rückführungen geführt, nachdem zwanzig europäische Staaten um Unterstützung bei der Koordination von Abschiebungen nach Afghanistan gebeten hatten.

Politisch bleibt der Kontakt heikel. Die EU erkennt die Taliban weiterhin nicht als legitime Regierung Afghanistans an. Kritiker verweisen auf anhaltende Menschenrechtsverletzungen, die Unterdrückung von Frauen und die Einschränkung der Pressefreiheit. Zugleich warnen die Vereinten Nationen vor den Folgen verstärkter Abschiebungen nach Afghanistan.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.