Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Reporter von Apollo News bei AfD-Parteitag in Erfurt angegriffen – Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung

Anhören ( 2 min )
KI-Stimme
Reporter von Apollo News bei AfD-Parteitag in Erfurt angegriffen – Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung
Reporter von Apollo News bei AfD-Parteitag in Erfurt angegriffen – Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Drei Reporter der Medienplattform Apollo News sind am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt angegriffen und durch die Innenstadt verfolgt worden. Das berichtete zunächst die Bild-Zeitung unter Berufung auf eigene Reporter vor Ort. Die Thüringer Polizei bestätigte den Vorfall und teilte der Zeitung mit, die Betroffenen seien nach ersten Erkenntnissen aus einer Menschenmenge heraus unter anderem mit Flaschen angegriffen worden. Die Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung führt eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe.

Screenshot X
Reporter von Apollo News bei AfD-Parteitag in Erfurt angegriffen – Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung
Screenshot X

Nach Angaben der Polizei ist derzeit unklar, ob die Journalisten gezielt als Medienvertreter erkannt oder irrtümlich für Teilnehmer des AfD-Parteitags gehalten wurden. Videos des Vorfalls zeigen, wie die drei Männer von einer grösseren Gruppe verfolgt, bedrängt sowie geschlagen und getreten werden. Erst das Eingreifen einer Polizei-Spezialeinheit beendete die Attacke und brachte die Reporter in Sicherheit.

Die Bild-Zeitung stützt ihre Darstellung unter anderem auf ihren Chefreporter Frank Schneider, der sich nach eigenen Angaben während der Ereignisse am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt befand und die Attacke als Augenzeuge miterlebte. Schneider berichtet, er habe zunächst «Nazis raus»-Rufe gehört und anschliessend beobachtet, wie mehrere junge Männer geschubst, geschlagen und getreten worden seien. Danach seien die drei Journalisten durch die Menge gejagt worden, während Flaschen, Steine und Farbbeutel geflogen seien. Erst hinter einer Polizeikette hätten sie sich in Sicherheit bringen können.

Die betroffenen Reporter erklärten gegenüber der Bild-Zeitung, sie hätten kurz vor dem Angriff eine Besprechung von Demonstranten filmen wollen. Nachdem einzelne Teilnehmer «Kamera» gerufen hätten, sei die Stimmung gekippt. Einer der Reporter schilderte, die Gruppe habe sie verfolgt und mit Tritten sowie verschiedenen Gegenständen attackiert. Ein weiterer Reporter erlitt nach eigenen Angaben eine Platzwunde am Hinterkopf und wurde im Krankenhaus behandelt. Das Team brach seine Berichterstattung anschliessend ab. Nach eigener Einschätzung gehen die Betroffenen nicht zwingend von einem gezielten Angriff auf ihre Redaktion aus, halten diese Möglichkeit jedoch für denkbar.

Die Polizei wertet den Vorfall nun aus und versucht nach eigenen Angaben, die mutmasslichen Täter anhand von Bildmaterial und weiteren Beweismitteln zu identifizieren.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.