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«Remigration und Rückeroberung»: Tausende demonstrieren in Rom für eine restriktivere Zuwanderungspolitik

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«Remigration und Rückeroberung»: Tausende demonstrieren in Rom für eine restriktivere Zuwanderungspolitik
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Tausende Menschen haben in Rom für eine deutlich restriktivere Einwanderungspolitik demonstriert und die sogenannte «Remigration» von Migranten gefordert, berichtet die Welt. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich am Samstag rund 3000 Personen an dem Marsch durch die italienische Hauptstadt. Unter dem Motto «Remigration und Rückeroberung» verlangten die Teilnehmer eine konsequentere Abschiebungspolitik und ein härteres Vorgehen gegen Zuwanderung.

«Remigration und Rückeroberung»: Tausende demonstrieren in Rom für eine restriktivere Zuwanderungspolitik

Zu den Teilnehmern gehörten auch Vertreter neofaschistischer Gruppierungen, darunter die Bewegung CasaPound. Deren Sprecher Luca Marsella erklärte am Rande der Kundgebung: «Wir wollen die illegalen Einwanderer rauswerfen, weil sie nicht hier sein sollten.» Zudem sprach er sich dafür aus, auch jene legal eingereisten Migranten auszuweisen, die sich aus Sicht seiner Bewegung nicht ausreichend integriert hätten.

Die Demonstration fand vor dem Hintergrund einer zunehmend aufgeheizten Debatte über Migration in Italien statt. Das Land zählt seit Jahren zu den wichtigsten Ankunftsstaaten für Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa gelangen. Die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verfolgt bereits einen restriktiveren Kurs als frühere Kabinette, sieht sich jedoch von Kräften rechts ihres politischen Lagers unter Druck gesetzt.

Zeitgleich zur Demonstration hielt die neu gegründete Rechtspartei Futuro Nazionale ihren Gründungsparteitag in Rom ab. Parteichef Roberto Vannacci, ehemaliger General und Mitglied des Europäischen Parlaments, forderte eine drastische Begrenzung der Einwanderung. «Wenn es nach mir ginge, sollte niemand nach Italien einreisen dürfen», sagte er vor Medienvertretern.

Vannacci war früher Mitglied der Lega von Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini. Seine neue Partei könnte den etablierten Kräften im rechten Lager zusätzliche Stimmen abnehmen. Umfragen sehen Futuro Nazionale derzeit bei rund 4,5 Prozent. Im italienischen Parlament verfügt die Partei bereits über acht Abgeordnete, die aus anderen Fraktionen übergetreten sind.

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