Entfremdet sich Mitte-Präsident Philipp Matthias Bregy von seiner Heimat, dem Oberwallis? Sowohl der deutschsprachige Teil des Kantons Wallis als auch Naters, Bregys Gemeinde, sagen klar Ja zur 10-Millionen-Schweiz.
Das Oberwallis, ein historisches CVP- beziehungsweise Mitte-Stammland, sagt mit 54 Prozent Ja (ohne Zermatt) zur «Chaos-Initiative», wie Bregy und die Gegner die Vorlage umgetauft hatten. Mit 53 Prozent ist Naters klar für die Vorlage.
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Auch in Brig (51 Prozent) und sogar in Visp mit dem wichtigen Lonza-Standort (52 Prozent) fällt das Verdikt klar aus. Bregy hingegen freut sich über das sich abzeichnende nationale Nein. Das Resultat zeige, dass sich die Arbeit gelohnt habe, sagt Bregy gegenüber Blick. «Wir konnten mit unseren Argumenten überzeugen.»
Die Diskrepanz zwischen Bregys Positionen als Mitte-Präsident und seinen Wählern an der Basis zeichnet sich auch in anderen wichtigen Themenbereichen ab, etwa in der Energie-, Neutralitäts- sowie in der EU-Politik.