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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Roger Köppel
Im Zweifel für Israel
Sylvie-Sophie Schindler
Darf’s ein bisschen anzüglich sein?
Julie Burchill
Eine sehr englische Karriere
Pierre Heumann
Arabische Schützenhilfe für Israel
Urs Gehriger
Schauprozess gegen Trump
Roger Köppel
«Brandmauern haben in einer Demokratie nichts zu suchen»
Rupert Scholz
«Überschreitet seine Kompetenzen»
Diese Woche
Dominique Feusi
Capri ist überall
Herodot
Herodot
Amy Holmes
Schlachtpläne in Chicago
Jürg Streuli
Norwegens Tabuzonen
Anabel Schunke
Das Narrenschiff hat angelegt
Pascal Lottaz
Wer hat Angst vor der Neutralität?
Peter Hartmann
Barcelonas Milliarden-Junge
Markus Somm
Wie herrlich, Schweizer Rebell zu sein
Boris Kálnoky
Ungarns neuer Messias wird schon gekreuzigt
Tamara Wernli
Glückswaffe für die Beziehung
Weltwoche
Leserbriefe
Harold von Kursk
Wolf von Hollywood
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Robert Hunger-Bühler
Das Leben wird ein Epigramm
Daniel Weber
Alle Sinne auf Empfang
Pascal Morché
Das Wort zur Wende
Cora Stephan
Gewalt und Wortgewalt
Pierre Heumann
Einblick in den Terrorstaat der Hamas
Sylvie-Sophie Schindler
Verführbar für das Totalitäre
Peter Ruch
Nachösterlicher Blick aufs Leben
Leben heute
Linus Reichlin
Frauen loben
Dania Schiftan
Wenn es nicht mehr wie gewohnt geht
Wolfgang Koydl
Bas, Merkel, Trittin, Macron, Hidalgo, Wagenknecht, Truss, Selmayr, von der Leyen, Juncker, Farage, Trump
Weltwoche
Plädoyer für die Anzüglichkeit, Kevin Costners ungewöhnliche Karriere, Robert Hunger-Bühler über Haikus
Wolfgang Koydl
Strack-Zimmermann bedroht Wähler
Peter Littger
Als wär’s ein Stück von James Bond
Ralf Schuler
Björn Höckes Allerweltsspruch
Matthias Matussek
Lieber Behzad K. Khani
Roger Köppel
Hexenjagd auf Höcke
Kurt W. Zimmermann
Blumen für den Bösewicht
Alexander Wendt
Claudia Roth will das Deutsche abschaffen
Plädoyer für die Anzüglichkeit, Kevin Costners ungewöhnliche Karriere, Robert Hunger-Bühler über Haikus

Plädoyer für die Anzüglichkeit, Kevin Costners ungewöhnliche Karriere, Robert Hunger-Bühler über Haikus

Anzüglichkeiten sind ein Minenfeld. Zum guten Ton gehörten sie zwar nie, trotzdem genossen sie eine gewisse Salonfähigkeit. Im derzeitigen woken Ideal der Reinheit und in dessen klar umrissenem Gut und Böse hat die verbale Zweideutigkeit aber nichts mehr zu suchen. Schade, findet unsere Autorin Sylvie-Sophie Schindler. In ihrem Plädoyer für Unschärfe und Zwischentöne geht sie dem gesellschaftlichen Phänomen auf den Grund. Seite 8

Wolf von Hollywood: Kevin Costner.

Schauspieler Kevin Costner schlug stets eigene Wege ein. Manch einer rieb sich die Augen, als der Frauenschwarm Anfang der neunziger Jahre den Western aus der Versenkung hob und mit «Dances with Wolves» den Regie- und den Produzenten-Oscar holte. Die Faszination für das archetypische amerikanische Filmgenre liess ihn nicht mehr los. Jetzt, mit 69, legt er nach: Dieses Jahr bringt Costner seinen Mehrteiler «Horizon: An American Saga» ins Kino. Unser Autor Harold von Kursk hat den bodenständigen Hollywoodstar mehrmals getroffen und sich mit dessen ungewöhnlicher Karriere auseinandergesetzt. Seite 35

Das japanische Haiku ist die kürzeste Gedichtform der Weltliteratur: Es umfasst immer nur drei kurze Zeilen, die ein konkretes Ereignis beschreiben, oft eine Naturbeobachtung und dadurch ausgelöste Gefühle. Haikus haben eine jahrhundertealte Tradition, die bis heute lebendig ist – allein in Japan schreiben zwei Millionen Menschen regelmässig Haikus. Der Schauspieler Robert Hunger-Bühler hat vor zwanzig Jahren die Magie dieser poetischen Form entdeckt. Seither haben ihn die Haikus nicht mehr losgelassen, diese Meisterwerke in wenigen Silben, in denen die Sprache in einen Schwebezustand gerät. Seite 42

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