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Nicht die Hitze tötet in erster Linie, sondern die Kälte. Allein in Europa starben in einem Jahr über 360.000 Menschen durch tiefe Temperaturen. Warum will Brüssel sie dann verzweifelt senken?

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Nicht die Hitze tötet in erster Linie, sondern die Kälte. Allein in Europa starben in einem Jahr über 360.000 Menschen durch tiefe Temperaturen. Warum will Brüssel sie dann verzweifelt senken?
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Die Zahl der temperaturbedingten Sterblichkeit in Europa steigt seit Jahren. Laut der EU-Kommission kommt es derzeit zu über 360.000 Todesopfern durch den Einfluss von Kälte. Die Hitze ist für vergleichsweise bescheidene 43.000 Todesfälle verantwortlich.

Das «National Bureau of Economic Research» in den USA bestätigt: In den meisten Ländern übersteigt die durch Kälte bedingte Mortalität diejenige durch Hitze deutlich.

TOR ERIK SCHRODER / KEYSTONE
epa11054629 A person walks on a snow covered street, in downtown Kristiansand, Norway, 03 January 2024
TOR ERIK SCHRODER / KEYSTONE

Die Europäische Union scheint sich aber dennoch wenig Gedanken um tiefe Temperaturen zu machen. Stattdessen gibt sie Milliarden aus, um sie im Rahmen der Klimaziele weiter zu senken.

Die Klimapolitik treibe gleichzeitig die Energiekosten in den EU-Ländern in die Höhe, so dass sich viele Menschen immer weniger leisten können, schreibt der dänische Buchautor und Think-Tank-Gründer Bjørn Lomborg auf X. In den USA seien die Energiekosten deutlich tiefer – gleichzeitig aber auch die temperaturbedingte Todesrate.

Lomborg rechnet vor: Wäre die EU gleich anfällig auf Hitze und Kälte wie die USA, würden jedes Jahr unzählige Leben gerettet. Er stellt die polemische Frage: «Warum geben wir Milliarden aus, nur um Tausende zu töten?»

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