Der neue ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow sagt, die Ukraine wolle «monatlich 50.000 russische Soldaten töten». Dies sagte Fedorow bei einem Treffen mit Medienvertretern.
Im vergangenen Monat seien bereits 35.000 russische Soldaten getötet worden, «alle diese Verluste sind per Video verifiziert». Wenn man die Marke von 50.000 erreiche, werde man sehen, was mit dem Feind passiere. Russland betrachte Menschen lediglich als Ressource, und Engpässe seien bereits erkennbar.
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Als erste Priorität nannte Fedorow eine konsequente Leistungsorientierung innerhalb des Verteidigungsapparats. «Management muss sich an jenen orientieren, die in der Lage sind, definierte Ziele zu erreichen. Wenn Menschen keine messbaren Ergebnisse liefern, können sie nicht im System bleiben», sagte der Minister.
Russland und die Ukraine veröffentlichen nur selten offizielle Angaben zu eigenen Verlusten. Nach Schätzungen des ukrainischen Generalstabs hat Russland seit Beginn des Krieges am 24. Februar 2022 insgesamt rund 1,22 Millionen Soldaten verloren, darunter Tote, Verwundete und Vermisste.
Trotz hoher Verluste konnte Russland zuletzt begrenzte Geländegewinne erzielen. Nach Angaben des ukrainischen Analyseprojekts Deepstate besetzten russische Truppen im Jahr 2025 rund 4336 Quadratkilometer ukrainischen Territoriums. Gleichzeitig leidet die Ukraine unter zunehmendem Personalmangel. Fedorow erklärte am 14. Januar, etwa zwei Millionen Ukrainer entzögen sich der Mobilisierung, weitere 200.000 Soldaten seien unerlaubt abwesend.
Das ukrainische Parlament ernannte Fedorow am 14. Januar zum Verteidigungsminister.