Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Neuer ukrainischer Verteidigungsminister: Ukraine will «50.000 Russen pro Monat töten»

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Neuer ukrainischer Verteidigungsminister: Ukraine will «50.000 Russen pro Monat töten»
Neuer ukrainischer Verteidigungsminister: Ukraine will «50.000 Russen pro Monat töten»
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der neue ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow sagt, die Ukraine wolle «monatlich 50.000 russische Soldaten töten». Dies sagte Fedorow bei einem Treffen mit Medienvertretern.

Im vergangenen Monat seien bereits 35.000 russische Soldaten getötet worden, «alle diese Verluste sind per Video verifiziert». Wenn man die Marke von 50.000 erreiche, werde man sehen, was mit dem Feind passiere. Russland betrachte Menschen lediglich als Ressource, und Engpässe seien bereits erkennbar.

ANDRII NESTERENKO / KEYSTONE
epa12648612 Ukraine's newly appointed Defense Minister Mykhailo Fedorov delivers a speech during a parliamentary session in Kyiv, Ukraine, 14 January 2026, amid the Russian invasion
ANDRII NESTERENKO / KEYSTONE

Als erste Priorität nannte Fedorow eine konsequente Leistungsorientierung innerhalb des Verteidigungsapparats. «Management muss sich an jenen orientieren, die in der Lage sind, definierte Ziele zu erreichen. Wenn Menschen keine messbaren Ergebnisse liefern, können sie nicht im System bleiben», sagte der Minister.

Russland und die Ukraine veröffentlichen nur selten offizielle Angaben zu eigenen Verlusten. Nach Schätzungen des ukrainischen Generalstabs hat Russland seit Beginn des Krieges am 24. Februar 2022 insgesamt rund 1,22 Millionen Soldaten verloren, darunter Tote, Verwundete und Vermisste.

Trotz hoher Verluste konnte Russland zuletzt begrenzte Geländegewinne erzielen. Nach Angaben des ukrainischen Analyseprojekts Deepstate besetzten russische Truppen im Jahr 2025 rund 4336 Quadratkilometer ukrainischen Territoriums. Gleichzeitig leidet die Ukraine unter zunehmendem Personalmangel. Fedorow erklärte am 14. Januar, etwa zwei Millionen Ukrainer entzögen sich der Mobilisierung, weitere 200.000 Soldaten seien unerlaubt abwesend.

Das ukrainische Parlament ernannte Fedorow am 14. Januar zum Verteidigungsminister.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.