Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Neue Spannungen in der Strasse von Hormus: Angriff auf Frachtschiff bringt Uno-Evakuierungsplan zum Erliegen

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Neue Spannungen in der Strasse von Hormus: Angriff auf Frachtschiff bringt Uno-Evakuierungsplan zum Erliegen
Neue Spannungen in der Strasse von Hormus: Angriff auf Frachtschiff bringt Uno-Evakuierungsplan zum Erliegen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Ein Angriff auf ein Frachtschiff in der Strasse von Hormus hat die geplante Evakuierung von seit Monaten festsitzenden Handelsschiffen vorerst gestoppt. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) setzte ihren Evakuierungsplan aus, nachdem ein Schiff im Golf von Oman von einem «unbekannten Projektil» getroffen worden war. Das berichtet die Financial Times.

Amirhosein Khorgooi/ISNA/AP/Keystone
Frachtschiffe vor Bandar Abbas in der Strasse von Hormus (Symbolbild)
Amirhosein Khorgooi/ISNA/AP/Keystone

Nach Angaben der IMO wurde das betroffene Schiff zwar nicht im Rahmen des Evakuierungsplans durch die Meerenge geführt, dennoch entschied die Uno-Organisation aus Sicherheitsgründen, alle weiteren Fahrten vorerst auszusetzen. Verletzte gab es keine. Bei dem Schiff soll es sich um den unter der Flagge Singapurs fahrenden Containerriesen «Ever Lovely» der Reederei Evergreen handeln.

Der Zwischenfall belastet das erst vor wenigen Tagen geschlossene Interimsabkommen zwischen den USA und dem Iran zusätzlich. Dieses sieht vor, die Strasse von Hormus schrittweise wieder für den Schiffsverkehr zu öffnen und den Waffenstillstand zwischen Washington und Teheran um 60 Tage zu verlängern. Gleichzeitig verschärfte die iranische Revolutionsgarde ihren Ton. Sie erklärte, Schiffe müssten ihre Durchfahrt künftig zwingend mit den iranischen Seestreitkräften koordinieren und dürften keine «nicht genehmigten» Routen benutzen.

Mindestens vier Tanker kehrten daraufhin auf Anweisung iranischer Stellen um oder änderten ihren Kurs. Teheran versucht nach Angaben der Financial Times, ein eigenes Kontrollsystem für die Meerenge aufzubauen. Schiffe sollen künftig Genehmigungen bei einer eigens geschaffenen iranischen Behörde beantragen. Während der laufenden 60-tägigen Waffenruhe verzichtet der Iran zwar auf Durchfahrtsgebühren, hält aber an seinem Plan fest, solche Abgaben künftig zu erheben. Der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus liegt weiterhin deutlich unter dem Vorkriegsniveau.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.