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«Nein, ich habe keine»: Trump weist Sorgen vor existenziellen Gefahren durch KI zurück

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«Nein, ich habe keine»: Trump weist Sorgen vor existenziellen Gefahren durch KI zurück
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US-Präsident Donald Trump sieht nach eigenen Worten keine existenzielle Gefahr durch künstliche Intelligenz und stellt im globalen KI-Wettlauf stattdessen den Vorsprung der USA vor China ins Zentrum. Auf die Frage von Journalisten, ob er sich wegen möglicher existenzieller Risiken der Technologie Sorgen mache, antwortete Trump am Donnerstagabend in Dallas: «Nein, ich habe keine.» Seine Sorge sei vielmehr, dass die USA den Wettlauf verlieren könnten: «Ich habe Bedenken, dass wir in eine sehr schlechte Lage geraten, wenn wir bei KI nicht gewinnen. Wir liegen derzeit ziemlich deutlich vor China.»

Mark Schiefelbein/AP Photo/Keystone
Donald Trump spricht, Pete Hegseth hört zu
Mark Schiefelbein/AP Photo/Keystone

Trump reagierte damit auf eine neu aufgeflammte Debatte über mögliche Extremrisiken leistungsfähiger KI-Systeme. Auslöser war laut Politico ein vielbeachteter Beitrag eines ehemaligen Forschers von Anthropic und OpenAI. Dieser warnte, führende KI-Unternehmen würden «mit unserem Leben spielen»; einige Forscher hielten es für möglich, dass die Technologie noch bis Ende des Jahrzehnts die gesamte Menschheit töten könnte. Hinzu kamen jüngste Fälle, in denen KI-Agenten eigenständig für Hackerangriffe eingesetzt wurden.

Auch in Trumps Republikanischer Partei werden deshalb Forderungen nach strengeren Regeln lauter. Senator Ted Cruz bezeichnete die Risiken als «zutiefst besorgniserregend», betonte aber ebenfalls, dass Amerika gegenüber China nicht zurückfallen dürfe. Gemeinsam mit der Demokratin Amy Klobuchar und dem republikanischen Mehrheitsführer John Thune arbeitet er an einem Gesetz gegen KI-Anwendungen, die biologische oder nukleare Gefahren schaffen könnten. Die republikanische Abgeordnete Anna Paulina Luna forderte sogar eine Sondersitzung des Kongresses zum Thema KI.

Trump setzt dagegen weiter auf möglichst schnelles Wachstum der amerikanischen KI-Industrie. Auch Widerstand gegen neue Rechenzentren wegen ihres hohen Energie- und Flächenbedarfs weist er zurück. Gemeinden, die keine Rechenzentren wollten, riskierten aus seiner Sicht, wirtschaftlich zurückzufallen. China könne über eine solche Entwicklung nur erfreut sein.

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