Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Nato-Chef Rutte wirbt bei Trump: Europas Aufrüstung sichert fast 200.000 US-Arbeitsplätze

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Nato-Chef Rutte wirbt bei Trump: Europas Aufrüstung sichert fast 200.000 US-Arbeitsplätze
Nato-Chef Rutte wirbt bei Trump: Europas Aufrüstung sichert fast 200.000 US-Arbeitsplätze
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Nato-Generalsekretär Mark Rutte wirbt vor dem Nato-Gipfel in Ankara um die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump für das Militärbündnis. Im Interview mit der Financial Times hob Rutte hervor, dass Europa und Kanada ihre Verteidigungsausgaben deutlich erhöht hätten und damit nicht nur die Ukraine stützten, sondern auch der amerikanischen Wirtschaft nützten. «Wenn man das Gesamtbild betrachtet, sieht man, dass die europäischen Länder das tun, was sie versprochen haben», sagte Rutte. Europäische und kanadische Staaten hätten Rüstungsaufträge im Wert von rund 300 Milliarden Dollar in den USA platziert. Dadurch würden rund 195.000 Arbeitsplätze in der amerikanischen Rüstungsindustrie gesichert.

Michael Kappeler/DPA/Keystone
Nato-Generalsekretär Mark Rutte an einer Pressekonferenz in Berlin
Michael Kappeler/DPA/Keystone

Einen wesentlichen Teil der höheren Verteidigungsausgaben begründete Rutte mit der anhaltenden Unterstützung der Ukraine. Diese werde «auf hohem Niveau» fortgesetzt. Zugleich warnte er vor Engpässen in der Rüstungsproduktion. Europa könne wichtige Waffensysteme weiterhin «praktisch nur» in den USA beschaffen. Hersteller auf beiden Seiten des Atlantiks müssten ihre Produktion deshalb ausweiten, statt die Preise zu erhöhen. Wegen der langen Lieferzeiten kauften einige Nato-Staaten inzwischen sogar Waffen in Südkorea.

Mit Blick auf den Krieg zeigte sich Rutte zuversichtlich. Die Ukraine schlage sich «viel, viel besser» als noch vor wenigen Monaten. Der russische Vormarsch habe sich deutlich verlangsamt, gleichzeitig füge Kiew Russland mit Angriffen auf Energie- und Militärinfrastruktur erheblichen Schaden zu. Ob daraus Friedensverhandlungen entstünden, liege jedoch allein beim Kreml. «Es liegt an Putin zu entscheiden, ob er an den Friedensprozess zurückkehren will oder nicht», sagte Rutte. Bis dahin müsse die Ukraine so stark wie möglich unterstützt werden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.