«Es tut weh.» Das war der Kernsatz von Nathalie Wappler. Vor wenigen Wochen bekundete sie ihren grossen Schmerz wieder einmal in der «Forum»-Sendung des Schweizer Radios: «Es tut weh.» Kurz zuvor hatte sie gegenüber dem Tages-Anzeiger geklagt: «Es tut weh.»
Seit Jahren sagte Wappler, die Direktorin von Radio und Fernsehen der Deutschschweiz (SRF), bei jeder Gelegenheit denselben Satz: «Es tut weh.»
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Nun ist dieses brutale Wehleiden endlich gelindert. Wappler gibt ihre Stelle auf.
Nun, was tat ihr die ganze Zeit so weh? Es war die Vorstellung, dass das Schweizer Fernsehen und Radio vielleicht, allenfalls, eventuell und unter Umständen ein bisschen sparen muss. Besonders weh tat es Nathalie Wappler jeweils, dass man vielleicht, allenfalls, eventuell und unter Umständen sogar ein bisschen beim Personal sparen müsste.
Selbstverständlich sparte die Jammertante Wappler nicht einen Rappen. Seit sie 2019 ihren Job antrat, explodierten stattdessen die Personalkosten gewaltig. Im Jahr 2019, als sie antrat, zählte die SRG exakt 5956 Mitarbeiter. Heute, nachdem sie abtritt, sind es exakt 7130 Mitarbeiter. Das zügellose Personalwachstum in der Ära Wappler führte bei Radio und Fernsehen zu Mehrkosten von 165 Millionen Franken.
Die gescheiterte Direktorin geht, weil sie, wie man das in dieser Situation so sagt, beruflich noch mal «ein neues Kapitel aufschlagen» wolle. Gute Idee. Wir empfehlen als neues Kapitel eine Karriere als Boxerin. Dort tut es wirklich weh.