Die Lage im Nahen Osten hat sich nach erneuten US-Luftangriffen weiter zugespitzt. Irans Präsident Massud Peseschkian sprach von einem «totalen Krieg» gegen die Islamische Republik und machte die Vereinigten Staaten für die Eskalation verantwortlich. «Die Realität ist, dass die Islamische Republik Iran heute einem totalen Krieg gegenübersteht», erklärte der Präsident. Die jüngsten Angriffe waren die neunte Angriffsnacht in Folge.
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Nach Angaben iranischer Behörden beschränkten sich die Luftschläge zuletzt nicht mehr auf den Süden des Landes. Bombardiert worden seien auch Ziele im Zentrum und Nordwesten des Iran. In der Stadt Täbris kam demnach mindestens ein Mensch ums Leben, weitere wurden verletzt. Zudem meldete Teheran neue Angriffe auf das Atomkraftwerk Buschehr sowie auf die im Bau befindliche Nuklearanlage Darkhovin. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
US-Präsident Donald Trump verteidigte die Offensive. Die jüngsten Schläge seien «zu Ehren» der zuletzt getöteten amerikanischen Soldaten erfolgt. Nach US-Angaben kamen seit Beginn der Kämpfe am 28. Februar insgesamt 17 US-Soldaten ums Leben. Der Iran spricht seinerseits von bislang 50 Todesopfern und mehr als 500 Verletzten infolge der Angriffe.