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Nach US-Importverbot für humanoide Roboter: China droht mit Gegenmassnahmen

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Nach US-Importverbot für humanoide Roboter: China droht mit Gegenmassnahmen
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China hat das von den USA beschlossene Importverbot für bestimmte humanoide Roboter scharf verurteilt und mit Gegenmassnahmen gedroht. Das chinesische Handelsministerium erklärte, Washington untergrabe damit die Stabilität der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und den USA sowie der globalen Industrie- und Lieferketten im Technologiesektor. Darüber berichtet die New York Times.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Roboter im Beijing Innovation Center of Humanoid Robotics (Symbolbild)
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Erst am Dienstag hatte die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) angekündigt, die Einfuhr bestimmter menschen- und tierähnlicher Roboter aus Gründen der nationalen Sicherheit zu beschränken und gleichzeitig die Entwicklung entsprechender Technologien in den USA zu fördern. Zwar nennt die Behörde China nicht ausdrücklich, doch da chinesische Hersteller den Weltmarkt für humanoide Roboter dominieren, wertet Peking den Vorstoss als gezielte Massnahme gegen die eigene Industrie. Das Handelsministerium sprach von einer «diskriminierenden Unterdrückung chinesischer Unternehmen und Produkte» und warf Washington vor, den Begriff der nationalen Sicherheit zu weit auszudehnen.

Die US-Regierung begründet die geplanten Importbeschränkungen mit Sicherheitsbedenken. Humanoide Roboter könnten künftig zur Sammlung sensibler persönlicher und staatlicher Daten eingesetzt werden, wenn sie vermehrt in Haushalten, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zum Einsatz kommen. Gleichzeitig gelten hochentwickelte Robotersysteme als strategische Schlüsseltechnologie für eine zunehmend von künstlicher Intelligenz geprägte Wirtschaft.

Bereits zuvor hatte die FCC unter Berufung auf die nationale Sicherheit die Einfuhr von Telekommunikationsausrüstung chinesischer Unternehmen wie Huawei und ZTE untersagt. Sollte Washington die neuen Importbeschränkungen umsetzen, werde China «entschlossen Vergeltung üben, um seine legitimen Rechte und Interessen zu schützen», erklärte das Handelsministerium. Welche Gegenmassnahmen Peking ergreifen würde, liess das chinesische Handelsministerium offen.

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