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Nach Ultimatum aus Kiew: Belarus schaltet Signalverstärker für russische Drohnen offenbar ab

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Nach Ultimatum aus Kiew: Belarus schaltet Signalverstärker für russische Drohnen offenbar ab
Nach Ultimatum aus Kiew: Belarus schaltet Signalverstärker für russische Drohnen offenbar ab
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Belarus hat nach Angaben der Ukraine Signalverstärker an der Grenze abgeschaltet, die russische Drohnenangriffe unterstützt haben sollen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Anlagen hätten ihren Betrieb am 22. Juni eingestellt. Ob sie vollständig abgebaut worden seien, sei unklar. Zuvor hatte Kiew dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko ein Ultimatum gestellt und mit einem militärischen Eingreifen gedroht, falls die Technik nicht entfernt werde.

OLIVIER MATTHYS / KEYSTONE
Wolodymyr Selenskyj am EU-Gipfel in Brüssel
OLIVIER MATTHYS / KEYSTONE

Selenskyj hatte Belarus vorgeworfen, mit den Signalverstärkern den russischen Beschuss der Ukraine zu unterstützen. «Wenn er das nicht macht, machen wir es», sagte der ukrainische Präsident mit Blick auf Lukaschenko. Seit Wochen warnt Kiew das Nachbarland davor, sich stärker am russischen Angriffskrieg zu beteiligen.

Belarus gilt als engster Verbündeter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bereits zu Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 nutzten russische Truppen belarussisches Staatsgebiet für ihren Vormarsch auf Kiew. Die Offensive scheiterte später am ukrainischen Widerstand.

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